Maschen-Datenbank
163 dokumentierte Betrugsmaschen — nach Zugangsweg, Merkmalen und typischem Ablauf. Jede Seite endet mit der Anleitung, was zu tun ist, falls du schon reagiert hast.
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Schockanruf: Der falsche Polizist am Telefon
Der Schockanruf ist eine Betrugsform, bei der sich Anrufer als Polizei, Staatsanwaltschaft oder Ärzte ausgeben und mit einer erfundenen Notlage — meist ein angeblicher Unfall eines Angehörigen — Panik auslösen. Ziel ist, das Opfer unter Zeitdruck zur Übergabe von Bargeld oder Wertsachen an einen vermeintlichen Boten zu bewegen, bevor es die Geschichte überprüfen kann.
Betrugsmasche prüfenPhishing per SMS: Die gefälschte Paketankündigung
Phishing per SMS mit gefälschter Paketankündigung (Smishing) ist eine Betrugsform, bei der Empfänger eine SMS über eine angeblich fehlgeschlagene Paketzustellung erhalten und über einen Link zur Eingabe persönlicher Daten, Zahlungsdaten oder zur Installation einer schädlichen App verleitet werden. Ziel ist Identitäts- oder Finanzbetrug, teils auch die Verbreitung von Schadsoftware über den Link.
Betrugsmasche prüfenEnkeltrick per SMS und WhatsApp: „Hallo Mama/Papa, neue Nummer“
Der Enkeltrick per Messenger und SMS ist eine Betrugsform, bei der sich Täter schriftlich als Tochter, Sohn oder Enkelkind mit angeblich neuer Handynummer ausgeben und kurz darauf um eine dringende Geldüberweisung bitten, weil das Online-Banking auf dem „neuen“ Gerät noch nicht funktioniere. Die Anrede lautet mal „Hallo Mama“, mal „Hallo Papa“; ein Anruf erfolgt nie.
Betrugsmasche prüfenFake-Online-Shops: Bezahlt, aber die Ware kommt nie
Ein Fake-Online-Shop ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle täuschend echt wirkende Webshops mit stark reduzierten Preisen betreiben, ausschließlich Vorkasse anbieten und nach Zahlungseingang weder Ware liefern noch erreichbar sind. Oft handelt es sich um kurzlebige, technisch kopierte Shops mit gefälschtem Impressum, die nach wenigen Wochen wieder verschwinden.
Betrugsmasche prüfenLove Scam / Romance Scam: Betrug mit vorgetäuschter Liebe
Romance Scam ist eine Betrugsform, bei der Täter auf Dating-Plattformen oder in sozialen Netzwerken über Wochen bis Monate eine vorgetäuschte Liebesbeziehung aufbauen, um anschließend unter dem Vorwand von Notlagen, Reisekosten oder geschäftlichen Engpässen wiederholt Geld zu fordern. Häufig geben sich die Täter als im Ausland tätige, vermeintlich erfolgreiche Personen aus, mit denen ein persönliches Treffen stets an neuen Hindernissen scheitert.
Betrugsmasche prüfenFake-Krypto- und Anlagebetrug mit gefälschten Renditen
Fake-Krypto- und Anlagebetrug ist eine Betrugsform, bei der Täter über Anzeigen, WhatsApp-Gruppen oder Messenger-Kontakte zu Handelsplattformen mit gefälschten Kursverläufen locken, auf denen angezeigte Gewinne frei erfunden sind. Einzahlungen fließen direkt an die Täter, während Auszahlungen mit immer neuen Vorwänden wie Gebühren oder Steuern blockiert werden, bis das eingesetzte Geld vollständig verloren ist.
Betrugsmasche prüfenAufgabenbetrug: Bezahlte 'Jobs' per WhatsApp und Telegram
Aufgabenbetrug (Task-Scam) ist eine Betrugsform, bei der Täter über WhatsApp oder Telegram angebliche bezahlte Nebenjobs wie das Bewerten von Hotels oder Produkten anbieten. Nach kleinen, echten Auszahlungen zum Vertrauensaufbau verlangen sie steigende Vorleistungen für lukrativere 'Aufgabenpakete', die anschließend nie erstattet werden — echte Bezahlung findet nie in nennenswerter Höhe statt.
Betrugsmasche prüfenFake-Käuferschutz bei Kleinanzeigen: Der gefälschte Zahlungslink
Fake-Käuferschutz bei Kleinanzeigen-Plattformen ist eine Betrugsform, bei der sich Täter als Kaufinteressenten ausgeben, eine Zahlung über einen angeblichen Käuferschutz-Link außerhalb der Plattform vortäuschen und Verkäufer so zur Eingabe von Kreditkartendaten auf einer gefälschten Seite bewegen. Statt einer Gutschrift werden dabei die Kartendaten der Verkäufer abgegriffen und für Abbuchungen missbraucht.
Betrugsmasche prüfenCEO-Fraud: Die gefälschte Chat- oder SMS-Nachricht vom „Chef“
CEO-Fraud per Messenger und SMS ist eine Betrugsform, bei der sich Täter gegenüber Mitarbeitenden als Geschäftsführung oder Vorgesetzte mit angeblich neuer Nummer ausgeben und unter Zeit- und Vertraulichkeitsdruck eine dringende Überweisung oder den Kauf von Gutscheinkarten verlangen. Anders als beim E-Mail-CEO-Fraud läuft alles über eine kurze private Nachricht an eine einzelne Person, außerhalb üblicher Freigabeprozesse.
Betrugsmasche prüfenPhishing mit gefälschten Bußgeldbescheiden
Phishing mit gefälschten Bußgeldbescheiden ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle per E-Mail oder SMS angebliche Verkehrsverstöße mit Bußgeldforderung melden und über einen Link zu einer gefälschten Zahlungsseite locken. Eine kurze Zahlungsfrist von oft nur 24 Stunden soll Empfänger unter Druck setzen, bevor sie die Nachricht prüfen können.
Betrugsmasche prüfenKettentrick: Schmuckdiebstahl auf offener Straße
Der Kettentrick ist eine Betrugsform, bei der Täter Passanten unter einem Vorwand ansprechen — etwa mit einer Bitte um Auskunft — und dabei geschickt wertvollen Schmuck gegen wertlosen Modeschmuck austauschen oder ihn unbemerkt entwenden. Ziel sind meist ältere Menschen, die sichtbar Schmuck tragen.
Betrugsmasche prüfenWhatsApp-Konto-Übernahme per weitergeleitetem Verifizierungscode
Die WhatsApp-Konto-Übernahme ist eine Betrugsform, bei der Täter Kontakte des Opfers bitten, einen angeblich versehentlich zugesandten sechsstelligen Verifizierungscode weiterzuleiten. Wer den Code teilt, verliert sofort die Kontrolle über sein eigenes WhatsApp-Konto — die Täter nutzen es anschließend, um im Namen des Opfers Geld von dessen Kontakten zu fordern.
Betrugsmasche prüfenTech-Support-Scam: Der falsche Microsoft-Mitarbeiter am Telefon
Der Tech-Support-Scam ist eine Betrugsform, bei der sich Anrufer als Mitarbeiter von Microsoft oder des „Windows-Supports“ ausgeben, einen erfundenen Computer-Fehler behaupten und Opfer zur Installation einer Fernwartungssoftware wie TeamViewer oder AnyDesk drängen. Über den Fernzugriff installieren die Täter Schadsoftware, stehlen Daten oder verlangen Geld für die angebliche Reparatur.
Betrugsmasche prüfenVorschussbetrug: Der Lotteriegewinn, den es nie gab
Vorschussbetrug mit Gewinnversprechen ist eine Betrugsform, bei der Verbraucher per E-Mail oder Brief über einen angeblichen Lotteriegewinn in Millionenhöhe informiert werden, obwohl sie nie an einer Ziehung teilgenommen haben. Um den Gewinn angeblich ausgezahlt zu bekommen, sollen zunächst Gebühren, Steuern oder Zertifikate bezahlt werden — der Gewinn existiert nicht.
Betrugsmasche prüfenELSTER-Phishing: Die gefälschte Steuerrückerstattung
ELSTER-Phishing ist eine Betrugsform, bei der gefälschte E-Mails im Namen des Finanzamts oder des Bundeszentralamts für Steuern eine angebliche Steuerrückerstattung ankündigen und zur Eingabe persönlicher Daten oder Bankverbindungen auf einer nachgebauten Seite auffordern. Echte Steuerbehörden fordern Kontoverbindungen niemals per E-Mail an.
Betrugsmasche prüfenEnkeltrick: Der klassische Anruf mit vorgetäuschtem Notfall
Der klassische Enkeltrick ist eine Betrugsform, bei der Anrufer sich am Telefon als Enkel, Kind oder anderer naher Verwandter ausgeben und unter einem vorgetäuschten finanziellen Notfall — etwa einem Unfall oder einer dringenden Anschaffung — um sofortige Bargeldhilfe bitten. Zielgruppe sind vor allem ältere, allein lebende Menschen.
Betrugsmasche prüfenQuishing: Gefälschte QR-Codes an Parkautomaten
Quishing ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle gefälschte QR-Codes über echte Aufkleber an Parkautomaten, Ladesäulen oder in Briefen kleben. Wer den Code scannt, landet auf einer täuschend echten Nachbildung der echten Bezahlseite und gibt dort unwissentlich seine Zahlungsdaten an die Betrüger weiter.
Betrugsmasche prüfenSextortion: Erpressung mit intimen Aufnahmen
Sextortion ist eine Betrugsform, bei der Täter über soziale Netzwerke oder Dating-Plattformen Kontakt aufnehmen, das Gespräch schnell auf Video-Chat lenken und Opfer zu intimen Handlungen vor der Kamera überreden. Die dabei aufgezeichneten Bilder oder Videos nutzen sie anschließend, um hohe Geldsummen zu erpressen.
Betrugsmasche prüfenBewerbungsbetrug: Vorkasse für Arbeitsmaterial
Bewerbungsbetrug mit Vorkasse ist eine Betrugsform, bei der angebliche Arbeitgeber Bewerbern unrealistisch attraktive Jobangebote machen und vor Vertragsbeginn eine Zahlung für Schulungen, Arbeitsmaterial oder Software verlangen. Ein seriöser Arbeitgeber verlangt nie eine Vorauszahlung, um überhaupt Geld verdienen zu können.
Betrugsmasche prüfenZoll-Gebühren-Phishing: Die kleine Forderung mit der großen Falle
Zoll-Gebühren-Phishing ist eine Betrugsform, bei der SMS oder E-Mails im Namen bekannter Paketdienste eine angeblich offene Zollgebühr für eine Auslandsbestellung fordern. Die geforderte Summe wirkt mit ein bis vier Euro harmlos gering, tatsächlich verbirgt sich dahinter aber häufig eine kostenpflichtige Abo-Falle statt einer echten Zollgebühr.
Betrugsmasche prüfenCall-ID-Spoofing: Die Bank-Hotline, die keine ist
Call-ID-Spoofing bei Bankanrufen ist eine Betrugsform, bei der Täter mit spezieller Technik die echte Telefonnummer der Bank-Hotline im Display anzeigen lassen, während der Anruf tatsächlich aus einem betrügerischen Callcenter stammt. Oft nutzen sie zusätzlich gestohlene persönliche Daten, um Vertrauen aufzubauen, und drängen zur Herausgabe von Zugangsdaten oder TANs.
Betrugsmasche prüfenMietbetrug: Die Wohnung, die es nicht gibt
Mietbetrug mit gefälschten Wohnungsanzeigen ist eine Betrugsform, bei der Täter echte Fotos existierender Wohnungen für ein Fake-Inserat nutzen und vor einer Besichtigung eine Kaution oder Vorauszahlung verlangen. Nach der Überweisung ist der angebliche Vermieter nicht mehr erreichbar, eine zu vermietende Wohnung gibt es nicht.
Betrugsmasche prüfenTicketbetrug: Konzertkarten, die nie ankommen
Ticketbetrug mit gefälschten Konzertkarten ist eine Betrugsform, bei der Täter auf sozialen Netzwerken oder Kleinanzeigenportalen Tickets für ausverkaufte Veranstaltungen anbieten, die nie geliefert werden oder ungültig sind. Besonders bei stark nachgefragten Konzerten nutzen Kriminelle die Dringlichkeit der Suchenden aus.
Betrugsmasche prüfenFake-Hotline: Die falsche Servicenummer aus der Google-Suche
Der Fake-Hotline-Betrug ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle gefälschte Kundenservice-Websites mit falschen Telefonnummern erstellen und diese über bezahlte Anzeigen oder manipulierte Einträge in Suchmaschinen und Kartendiensten so platzieren, dass sie vor der echten Nummer erscheinen. Wer die vermeintliche Hotline anruft, landet bei Betrügern statt beim echten Kundenservice.
Betrugsmasche prüfenAdressbuchschwindel: Die teure Falle im Kleingedruckten
Adressbuchschwindel ist eine Betrugsform, bei der Firmen und Selbstständige amtlich wirkende Schreiben oder E-Mails erhalten, die zur Bestätigung oder Korrektur eines Registereintrags auffordern. Wer das beigefügte Formular unterschreibt, schließt in Wahrheit einen kostenpflichtigen, oft mehrjährigen Vertrag für einen wertlosen Verzeichniseintrag ab.
Betrugsmasche prüfenAbofalle: Statt Gewinn ein Zeitschriften-Abo
Die Abofalle mit Gewinnversprechen ist eine Betrugsform, bei der ein angeblicher Gewinn per Telefonanruf oder auf Social-Media-Plattformen in Aussicht gestellt wird, tatsächlich aber im Hintergrund ein kostenpflichtiges Zeitschriften- oder Serviceabo abgeschlossen wird. Statt des Gewinns folgt eine laufende Rechnung.
Betrugsmasche prüfenDeepfake-Videoanruf: Wenn die vertraute Stimme gefälscht ist
Der Deepfake-Videoanruf ist eine Betrugsform, bei der Täter mit KI-Software eine Stimme oder ein Video einer bekannten Person nachahmen, um sich am Telefon oder in einem Video-Call glaubwürdig als Angehöriger oder Vorgesetzter auszugeben. Für eine überzeugende Stimmenkopie reichen oft schon wenige Sekunden öffentlich verfügbares Audiomaterial.
Betrugsmasche prüfenFake-Drittanbieter auf Amazon & eBay: Kauf ohne Käuferschutz
Betrug durch Fake-Drittanbieter ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle auf seriösen Marktplätzen wie Amazon oder eBay unter fremdem oder gekapertem Verkäufer-Konto Markenartikel zu auffällig günstigen Preisen anbieten und Käufer per E-Mail dazu bringen, außerhalb der Plattform per Vorkasse auf ein ausländisches Konto zu zahlen. Die Ware kommt nie an, der Käuferschutz greift nicht.
Betrugsmasche prüfenPayPal 'Freunde & Familie': Zahlung ohne Käuferschutz
PayPal-Freunde-Familie-Betrug ist eine Betrugsform, bei der Verkäufer auf Kleinanzeigen-Portalen wie eBay Kleinanzeigen oder Vinted Käufer überreden, den Kaufpreis über die PayPal-Funktion 'Geld an Freunde und Familie senden' zu zahlen — oft mit der Begründung geringerer Gebühren. Diese Zahlungsart bietet keinen Käuferschutz, sodass bei Nichtlieferung das Geld unwiederbringlich verloren ist.
Betrugsmasche prüfenRetourenbetrug: Der Online-Shop, der die Rückerstattung verweigert
Retourenbetrug ist eine Betrugsform, bei der unseriöse Online-Shops nach einer ordnungsgemäßen Rücksendung die Rückerstattung verweigern — mit Behauptungen wie beschädigter, unvollständiger oder nie angekommener Ware. Ohne Tracking- und Fotobeweise stehen Käufer:innen dann ohne Ware und ohne ihr Geld da, weil sich der Vorwurf nicht widerlegen lässt.
Betrugsmasche prüfenRecovery-Scam: Der Zweitbetrug nach dem Krypto-Verlust
Recovery-Scam ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle bereits Betrogene erneut kontaktieren und vorgeben, gegen eine Vorabgebühr verlorenes Geld oder Kryptowährung aus einem früheren Anlagebetrug zurückzuholen. Oft stecken dieselben Täter oder Komplizen hinter beiden Betrügereien, die gezielt die Verzweiflung und Hoffnung der Opfer ausnutzen — statt einer Rückzahlung folgt ein weiterer Geldverlust.
Betrugsmasche prüfenGefälschter Zahlungsbeleg: Ware raus, bevor das Geld da ist
Der Betrug mit gefälschten Zahlungsbelegen ist eine Betrugsform, bei der Käufer:innen bei privaten Verkäufen einen manipulierten Screenshot einer angeblichen Überweisungs- oder PayPal-Bestätigung schicken. Verkäufer:innen verschicken daraufhin die Ware im guten Glauben, bevor sie den tatsächlichen Geldeingang auf dem eigenen Konto geprüft haben — das Geld kommt nie an.
Betrugsmasche prüfenAbofalle durch Influencer-Werbung: Der teure Produkttest
Die Abofalle durch Influencer-Werbung ist eine Betrugsform, bei der auf Social Media oder über gefälschte, teils mit Deepfakes prominenter Gesichter beworbene Anzeigen ein kostenloser Produkttest oder Gewinnspiel-Gutschein versprochen wird. Wer sich anmeldet, schließt tatsächlich ein teures, automatisch verlängertes Abonnement ab, das sich nur schwer wieder kündigen lässt.
Betrugsmasche prüfenKatastrophen-Spendenbetrug: Falsche Sammler nach Erdbeben und Flut
Katastrophen-Spendenbetrug ist eine Betrugsform, bei der Täter nach realen Ereignissen wie Erdbeben oder Überschwemmungen mit falschen Spendenaufrufen auf der Straße, per Telefon, E-Mail oder in sozialen Netzwerken um Geld für angebliche Hilfsorganisationen bitten. Das gesammelte Geld geht tatsächlich nicht an Betroffene, sondern verschwindet in den Taschen der Betrüger.
Betrugsmasche prüfenPig Butchering: Wenn die Online-Liebe zur Krypto-Falle wird
Pig Butchering ist eine Betrugsform, die Romance-Scam mit Investmentbetrug kombiniert: Täter bauen über Wochen oder Monate auf Dating-Plattformen oder in sozialen Netzwerken eine vermeintliche Liebesbeziehung auf und überreden das Opfer dann schrittweise, über eine gefälschte Krypto-Handelsplattform zu investieren. Statt der versprochenen Gewinne verliert das Opfer sein gesamtes eingezahltes Geld.
Betrugsmasche prüfenRentenpunkte-Betrug: Falsche Rentenberatung gegen Gebühr
Rentenpunkte-Betrug ist eine Betrugsform, bei der sich Anrufer oder Absender von Schreiben fälschlich als Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung ausgeben und behaupten, gegen eine Gebühr fehlende Rentenpunkte sichern, eine Rentenpfändung abwenden oder eine höhere Rente garantieren zu können. Die echte Rentenversicherung fordert am Telefon nie zu Zahlungen oder Überweisungen auf.
Betrugsmasche prüfenFalsche Kontrolleure und Handwerker: Trickdiebstahl an der Haustür
Trickdiebstahl durch falsche Kontrolleure ist eine Betrugsform, bei der sich Täter als Mitarbeiter von Wasser-, Strom- oder Gasversorgern, als Handwerker oder als Vertreter von Behörden ausgeben, um unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung zu erhalten. Während eine Person die Bewohner ablenkt, durchsucht ein Komplize unbemerkt die Räume nach Bargeld und Schmuck.
Betrugsmasche prüfenKaffeefahrt: Wenn die Busfahrt zur Verkaufsfalle wird
Die Kaffeefahrt ist eine Verkaufsmasche, bei der ältere Menschen mit einer günstigen oder kostenlosen Busfahrt samt Verpflegung und Gewinnversprechen zu einer angeblichen Werbeveranstaltung gelockt werden. Vor Ort werden sie mit Hochdruckverkaufsmethoden zum Kauf überteuerter, oft unnötiger Waren wie Wolldecken, Kochtöpfe oder Nahrungsergänzungsmittel gedrängt.
Betrugsmasche prüfenFalsche Inkasso-Forderung: Mahnung für nie bestellte Ware
Falsche Inkasso-Forderungen sind eine Betrugsform, bei der Verbraucher Mahn- oder Inkassoschreiben für eine Bestellung oder einen Vertrag erhalten, die sie nie abgeschlossen haben. Unter Androhung eines Schufa-Eintrags oder eines Gerichtsvollziehers sollen sie eine Forderung begleichen, obwohl kein wirksamer Vertrag zustande gekommen ist — oft, weil ihre Daten missbraucht wurden.
Betrugsmasche prüfenSIM-Swapping: Wenn die eigene Handynummer plötzlich weg ist
SIM-Swapping ist eine Betrugsform, bei der Täter mit zuvor über Phishing, Datenlecks oder Social Engineering gesammelten persönlichen Daten einen Mobilfunkanbieter dazu bringen, eine Ersatz-SIM-Karte mit der Rufnummer des Opfers auszustellen. Die alte SIM wird deaktiviert, wodurch Anrufe, SMS und Zwei-Faktor-Codes beim Täter landen — der damit Bank-, E-Mail- oder Social-Media-Konten übernehmen kann.
Betrugsmasche prüfenFake-Support-Konten auf Instagram und Facebook: Falsche Helfer nach dem Hack
Fake-Support-Konten auf Social Media sind eine Betrugsform, bei der sich angebliche Helfer unter öffentlichen Hilferufen gehackter oder gesperrter Instagram- und Facebook-Nutzer melden und vorgeben, das Konto zurückholen zu können. Nach Verlagerung ins Private fragen sie E-Mail-Adressen, Zugangscodes oder Zahlungen für „Wiederherstellungssoftware“ ab — und übernehmen dadurch selbst das Konto oder erbeuten Geld.
Betrugsmasche prüfenErpressungsmail mit geleaktem Passwort: Die angebliche gehackte Webcam
Die Erpressungsmail mit geleaktem Passwort ist eine Betrugsform, bei der wahllos massenhaft versendete E-Mails ein echtes, aber altes Passwort des Empfängers aus einem früheren Datenleck zitieren, um die frei erfundene Behauptung glaubwürdig zu machen, die Webcam sei gehackt und kompromittierendes Material aufgezeichnet worden. Ein tatsächlicher Hack oder echtes Videomaterial existiert nicht; gezahlt wird meist in Bitcoin.
Betrugsmasche prüfenFake-Recruiter im Videointerview: Bewerbung als Vorwand für Identitätsdiebstahl
Fake-Recruiter im Bewerbungsprozess sind eine Betrugsform, bei der sich vermeintliche Personalverantwortliche für eine gar nicht existierende Stelle ausgeben und in einem Video-Interview gezielt sensible Daten wie eine Ausweiskopie, Kontodaten oder die Sozialversicherungsnummer abfragen. Die erbeuteten Dokumente nutzen die Täter anschließend etwa, um im Namen der Bewerbenden Bankkonten zu eröffnen oder Kredite aufzunehmen.
Betrugsmasche prüfenFake-Verifizierungs-Badge: Phishing mit dem Versprechen des blauen Hakens
Fake-Verifizierungs-Badge-Betrug ist eine Betrugsform, bei der Nachrichten oder E-Mails im Namen von Instagram oder Facebook behaupten, das Konto erfülle alle Kriterien für den blauen Verifizierungshaken, und zu einem Klick auf einen Link auffordern. Wer dort Zugangsdaten eingibt oder für die vermeintliche Freischaltung zahlt, übergibt den Tätern die Kontrolle über sein Konto oder verliert Geld.
Betrugsmasche prüfenErbschaftsschwindel: Die Millionenerbschaft eines unbekannten Verwandten
Erbschaftsschwindel ist eine Betrugsform, bei der sich angebliche Anwaltskanzleien, Nachlassverwalter oder Bankmitarbeiter melden und behaupten, das Opfer sei Erbe eines meist im Ausland verstorbenen, unbekannten Verwandten mit beträchtlichem Vermögen. Vor der angeblichen Auszahlung verlangen sie wiederholt Vorauszahlungen für Bearbeitungsgebühren, Steuern oder Bestechungsgelder — die Erbschaft existiert in Wirklichkeit nicht.
Betrugsmasche prüfenScareware: Die gefälschte Virenwarnung mit Countdown im Browser
Scareware im Browser ist eine Betrugsform, bei der ein aufdringliches Popup mit Countdown und Sound behauptet, das Gerät sei akut mit Viren infiziert, und zur sofortigen Reaktion drängt. Wer klickt oder anruft, landet entweder bei einer Fake-Support-Hotline, die Fernzugriff und Zahlung verlangt, oder lädt ein angebliches „Reinigungs-Tool“ herunter, das tatsächlich echte Schadsoftware installiert.
Betrugsmasche prüfenPhishing im Namen von Netflix & Co.: „Zahlungsdaten aktualisieren“
Fake-Streaming-Support-Phishing ist eine Betrugsform, bei der E-Mails im Namen von Netflix, Disney+ oder Amazon Prime eine fehlgeschlagene Zahlung oder Kontosperrung behaupten und zur sofortigen „Aktualisierung der Zahlungsdaten“ über einen Link auffordern. Die verlinkte Seite ist täuschend echt nachgebaut und dient allein dazu, Kreditkartendaten und Zugangsdaten der Opfer abzugreifen.
Betrugsmasche prüfenGebrauchthandy-Kaufbetrug: „Wie neu“, aber gesperrt oder gestohlen
Gebrauchthandy-Kaufbetrug ist eine Betrugsform, bei der Verkäufer:innen auf Kleinanzeigen-Portalen ein Smartphone als „wie neu“ und voll funktionsfähig anbieten, obwohl es gesperrt, als gestohlen gemeldet oder technisch defekt ist — oder nach Vorkasse gar nicht erst verschickt wird. Käufer:innen zahlen für ein Gerät, das sie nie nutzen oder sogar an den rechtmäßigen Eigentümer herausgeben müssen.
Betrugsmasche prüfenStreaming-Konten-Schwarzmarkt: Der Netflix-Zugang für 1 Euro
Streaming-Konten-Schwarzmarkt ist eine Betrugsform, bei der Zugänge zu Netflix, Spotify oder anderen Streaming-Diensten zu Dumpingpreisen über Kleinanzeigen, Social Media oder einschlägige Marktplätze angeboten werden. Die Zugangsdaten stammen aus gehackten oder geleakten Konten fremder Nutzer:innen und werden meist innerhalb kurzer Zeit gesperrt, sobald der eigentliche Kontoinhaber oder der Anbieter die Übernahme bemerkt — Käufer:innen verlieren ihr Geld.
Betrugsmasche prüfenKredit-Vorschussbetrug: „Kredit trotz Schufa“ gegen Vorabgebühr
Kredit-Vorschussbetrug ist eine Betrugsform, bei der angebliche Kreditvermittler auch bei negativer Schufa einen schnellen und unkomplizierten Kredit versprechen, dafür aber vorab eine Bearbeitungsgebühr, Kaution oder „Kontoeröffnung“ verlangen. Nach der Zahlung wird kein Kredit ausgezahlt, der Kontakt bricht ab oder es folgen Rechnungen und Mahnungen für angebliche Zusatzleistungen.
Betrugsmasche prüfenPartnerbörsen-Abzocke: Wenn die Plattform selbst mit Fake-Profilen kassiert
Partnerbörsen-Abzocke ist eine Betrugsform, bei der kostenpflichtige Dating-Portale selbst mit Fake- oder Chatbot-Profilen arbeiten, um Nutzer:innen zum Kauf weiterer kostenpflichtiger Nachrichten, Kontaktaufnahmen oder Premium-Abos zu verleiten. Anders als beim Romance Scam steckt kein externer Betrüger, sondern der Plattformbetreiber selbst hinter den erfundenen Kontakten, die echtes Interesse nur vortäuschen.
Betrugsmasche prüfenFalsches Käuferschutz-Center: Der Anruf nach dem echten Online-Kauf
Das falsche Käuferschutz-Center ist eine Betrugsform, bei der sich nach einem tatsächlich getätigten Online-Kauf ein angeblicher Support-Mitarbeiter oder ein vermeintliches Käuferschutz-Center per Anruf, Chat oder E-Mail meldet und unter dem Vorwand einer Rückerstattung oder Verifizierung Fernzugriff auf den Computer oder Zahlungsdaten verlangt. Der reale Kauf macht den Anruf besonders glaubwürdig.
Betrugsmasche prüfenDoppelte-Buchung-Betrug: Zahlung außerhalb der Ferienwohnungs-Plattform
Doppelte-Buchung-Betrug ist eine Betrugsform, bei der ein vermeintlicher Gastgeber bei einer privat inserierten Ferienwohnung dazu drängt, außerhalb der Buchungsplattform zu zahlen – angeblich wegen einer technischen Störung, einer bevorstehenden Doppelbuchung oder günstigerer Konditionen. Am Reiseziel stellt sich heraus, dass die Unterkunft nicht existiert, bereits vergeben ist oder dem angeblichen Gastgeber gar nicht gehört.
Betrugsmasche prüfenHandwerker-Nachtragsbetrug: Die überhöhte Zusatzrechnung nach dem Auftrag
Handwerker-Nachtragsbetrug ist eine Betrugsform, bei der nach einem echten, beauftragten Handwerkerauftrag eine deutlich überhöhte oder frei erfundene Zusatzrechnung für angeblich notwendige Zusatzarbeiten gestellt wird. Die unseriösen Handwerker drängen dabei auf sofortige Barzahlung, oft direkt an der Haustür oder auf der Baustelle, und nutzen die begonnenen Arbeiten als Druckmittel gegen die Kunden.
Betrugsmasche prüfenFake-Bank-App-Update: Die gefälschte Update-SMS fürs Online-Banking
Fake-Bank-App-Update-Phishing ist eine Betrugsform, bei der eine SMS oder Push-artige Nachricht im Namen der eigenen Bank zu einer angeblich dringend nötigen Aktualisierung der Banking-App auffordert. Der enthaltene Link führt nicht zur echten Bank, sondern zu einer gefälschten App oder Login-Seite, auf der Zugangsdaten, PIN und TAN abgegriffen werden.
Betrugsmasche prüfenRomance Scam Sonderform: Der Soldat oder Katastrophenhelfer im Auslandseinsatz
Diese Romance-Scam-Sonderform ist eine Betrugsform, bei der sich der Täter auf Dating-Plattformen gezielt als im Auslandseinsatz befindlicher Soldat, Arzt oder Katastrophenhelfer ausgibt. Die vorgetäuschte Mission in einem Krisen- oder Einsatzgebiet erklärt scheinbar plausibel, warum Videoanrufe oder Treffen nicht möglich sind und warum plötzlich dringend Geld für Notlagen wie blockierte Konten oder Zollgebühren benötigt wird.
Betrugsmasche prüfenVorschussbetrug bei Kleinkrediten: Der Firmenkredit, der nie ausgezahlt wird
Vorschussbetrug bei Kleinkrediten ist eine Betrugsform, bei der ein angeblicher Kreditvermittler kleinen Firmen oder Selbstständigen einen Kredit oder eine Finanzierung ohne Bonitätsprüfung verspricht und dafür vor der Auszahlung eine Gebühr, Kaution oder Versicherung verlangt. Nach Zahlung dieser Vorabgebühr wird der Kredit nie ausgezahlt, der Vermittler ist anschließend nicht mehr erreichbar.
Betrugsmasche prüfenIn-Game-Betrug bei Kindern: Fake-Angebote in Fortnite, Roblox & Minecraft
In-Game-Betrug bei Kindern und Jugendlichen ist eine Betrugsform, bei der Fremde in Online-Spielen wie Fortnite, Roblox oder Minecraft angebliche Gratis-Guthaben, seltene Skins oder 'kostenlose Items' versprechen und Kinder dazu bringen, Zugangsdaten auf gefälschten Webseiten einzugeben oder Geschenkkarten-Codes der Eltern preiszugeben, mit Kontoverlust oder finanziellem Schaden als Folge.
Betrugsmasche prüfenNachnahme-Trickbetrug: Erfundene Pakete mit überhöhter Gebühr an der Haustür
Nachnahme-Trickbetrug ist eine Betrugsform, bei der ein angeblicher Paketbote gezielt unbestellte Nachnahmesendungen an Haushalte ausliefert und an der Haustür eine überhöhte oder komplett erfundene Nachnahmegebühr in bar kassiert. Wer zahlt, findet im Paket meist nur wertlose Ware, das Geld ist beim Zusteller oder den dahinterstehenden Trittbrettfahrern verloren.
Betrugsmasche prüfenFalsche Feuerwehr- und Rettungsdienst-Spendensammler an der Haustür
Die falsche Feuerwehr-Spendensammlung ist eine Betrugsform, bei der Trickbetrüger an der Haustür unter Berufung auf Feuerwehr, Jugendfeuerwehr oder Rettungsdienst um Bargeldspenden bitten, obwohl sie weder zu der Organisation gehören noch eine gültige Sammlungserlaubnis besitzen. Das gesammelte Geld kommt nie bei der echten Organisation an.
Betrugsmasche prüfenEnkeltrick per E-Mail: Die Schockmail vom gehackten Konto eines Verwandten
Der Enkeltrick per E-Mail (auch Schockmail genannt) ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle das gehackte oder missbrauchte E-Mail-Konto eines Verwandten oder Bekannten nutzen, um dessen Kontakten schriftlich eine Notlage vorzutäuschen, etwa einen Unfall oder verlorene Papiere im Ausland, und um eine dringende Geldüberweisung zu bitten.
Betrugsmasche prüfenFake-Umfrage mit Gewinnversprechen: Der Fragebogen, der nur Daten abgreift
Fake-Umfrage mit Gewinnversprechen ist eine Betrugsform, bei der sich Anrufer oder Absender als Markt- oder Meinungsforschungsinstitut ausgeben und im Rahmen einer angeblichen Kundenzufriedenheits- oder Verbraucherumfrage einen Gewinn in Aussicht stellen. Ziel ist es, unter diesem Vorwand persönliche Daten, Kontoverbindung oder Kreditkartendaten abzufragen, die anschließend missbraucht werden.
Betrugsmasche prüfenAnzahlungsbetrug beim privaten Hausverkauf: Gefälschte Zahlungen und Grundbuchdokumente
Anzahlungsbetrug beim Hausverkauf ist eine Betrugsform, bei der beim privaten Immobilienverkauf entweder ein vermeintlicher Käufer mit einer gefälschten oder später zurückgebuchten Anzahlung Vertrauen erschleicht, oder Kriminelle sich mit gefälschten Grundbuchauszügen und Notarunterlagen als Verkäufer oder Vermittler ausgeben, um Reservierungsgebühren und Anzahlungen von echten Interessenten zu kassieren.
Betrugsmasche prüfenFake-Abmahnung: Die erfundene Urheberrechtsverletzung per E-Mail
Fake-Abmahnung ist eine Betrugsform, bei der eine E-Mail im Namen einer echten oder frei erfundenen Anwaltskanzlei eine angebliche Urheberrechts-, Marken- oder Bildrechtsverletzung behauptet, etwa durch illegales Filesharing, und unter Zeitdruck eine schnelle Zahlung per Link fordert. Der Link führt zu einer Phishing-Seite statt zu einer echten Zahlungsabwicklung, echte Abmahnungen werden dagegen fast immer per Post zugestellt.
Betrugsmasche prüfenLohnabrechnung-Phishing: Die gefälschte HR-Mail zum 'neuen Gehaltsportal'
Lohnabrechnung-Phishing ist eine Betrugsform, bei der Beschäftigte eine gefälschte E-Mail erhalten, die scheinbar von der eigenen Personal- oder IT-Abteilung stammt und vor angeblichen Problemen mit der aktuellen Gehaltsabrechnung warnt. Über einen Link sollen Zugangs- oder Kontodaten in einem gefälschten 'neuen Lohnabrechnungsportal' aktualisiert werden, tatsächlich werden dort Zugangsdaten gestohlen.
Betrugsmasche prüfenFake-Zertifikat-Abzocke: Teure Weiterbildung mit wertlosem Abschluss
Fake-Zertifikat-Abzocke ist eine Betrugsform, bei der kostenpflichtige Online-Kurse oder Coachings über soziale Medien mit übertriebenen Erfolgsversprechen und aggressivem Verkaufsdruck beworben werden. Wer den oft teuren Vertrag unterschreibt, erhält vorproduzierte Inhalte statt der versprochenen individuellen Betreuung und ein Abschlusszertifikat, das mangels staatlicher Zulassung nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz keinen anerkannten Wert hat.
Betrugsmasche prüfenAlarmanlagen-Vertreterbetrug: Überteuerte Sicherheitstechnik an der Haustür
Alarmanlagen-Vertreterbetrug ist eine Betrugsform, bei der unangemeldet auftretende Vertreter gezielt die Angst vor Einbrüchen ausnutzen, um mit Hochdruck teure oder unnötige Alarmanlagen zu verkaufen. Die Vertreter erwecken teils den Eindruck, im Auftrag der Polizei zu handeln, und drängen zu langfristigen Mietverträgen statt zu einem transparenten Kauf mit Vergleichsmöglichkeit.
Betrugsmasche prüfenFake-Trading-Bot: Der angebliche KI-Handelsroboter mit Gewinngarantie
Fake-Trading-Bot-Betrug ist eine Betrugsform, bei der eine angeblich KI-gesteuerte automatisierte Handelssoftware oder ein Copy-Trading-System garantierte, risikofreie Gewinne beim Handel mit Kryptowerten oder anderen Finanzinstrumenten verspricht. Die Plattformen sind bei der BaFin nicht als Finanzdienstleister zugelassen, zeigen nur erfundene Gewinne im Nutzerkonto an und blockieren Auszahlungen mit immer neuen Vorwänden oder Gebührenforderungen.
Betrugsmasche prüfenPrivater Autoverkauf: Vorkasse für ein Auto, das nie ankommt
Autoverkauf-Vorkasse-Betrug ist eine Betrugsform, bei der Käufer eines privat inserierten Gebrauchtwagens vorab Geld für Kaufpreis, Transport oder eine angebliche Sicherheitszahlung überweisen, das Fahrzeug aber nie geliefert wird oder gar nicht existiert. Häufig wird ein besonders günstiges Fahrzeug angeboten, der Verkäufer gibt sich als im Ausland befindlich aus und verweist auf eine angebliche Spedition oder Treuhandabwicklung.
Betrugsmasche prüfenUntergeschobener Stromvertrag: Der Anbieterwechsel an der Haustür
Energieanbieterwechsel-Betrug an der Haustür ist eine Betrugsform, bei der Vertreter mit falschen Behauptungen zum bisherigen Versorger oder mit Zeitdruck einen ungewollten Wechsel des Strom- oder Gasanbieters erwirken. Oft reicht schon die Angabe von Zählernummer und Marktlokations-ID, um im Hintergrund einen Vertrag abzuschließen, den der Verbraucher nie bewusst unterschrieben hat.
Betrugsmasche prüfenWelpenbetrug: Der Hund aus dem Internet, der nie ankommt
Welpenbetrug ist eine Betrugsform, bei der ein Welpe über eine Online-Anzeige zu einem auffällig günstigen Preis angeboten wird und der Käufer vorab eine Anzahlung oder die vollständigen Transportkosten überweisen soll. Der Welpe wird danach entweder gar nicht geliefert, existiert nicht oder ist in Wahrheit schwer krank aus illegaler Zucht, während der Verkäufer nach der Zahlung nicht mehr erreichbar ist.
Betrugsmasche prüfenUmzugsfirma mit Nachforderung: Möbel werden erst gegen mehr Geld herausgegeben
Der Umzugsbetrug mit Nachforderung ist eine Betrugsform, bei der ein Umzugsunternehmen zunächst einen auffällig niedrigen Kostenvoranschlag abgibt, um den Auftrag zu bekommen. Nachdem die Möbel bereits im Lkw verladen sind, verlangt die Firma unter Vorwänden wie angeblich mehr Volumen oder zusätzlichem Aufwand plötzlich eine deutlich höhere Summe und droht, ohne Zahlung nicht auszuliefern oder die Möbel gar nicht erst herauszugeben.
Betrugsmasche prüfenBlack-Friday-Fake-Shops: Extreme Rabatte, die nie geliefert werden
Black-Friday-Fake-Shops sind eine Betrugsform, bei der eigens rund um Rabattaktionen wie Black Friday oder Cyber Monday neu errichtete Online-Shops mit extremen Nachlässen auf Markenware werben, um die gesteigerte Kauflaune und den Zeitdruck der Käufer auszunutzen. Nach Vorkasse wird die Ware nie geliefert, der Shop verschwindet meist kurz nach der Aktion spurlos.
Betrugsmasche prüfenGratisprobe für Nahrungsergänzungsmittel: Die teure Abofalle im Kleingedruckten
Die Gratisprobe-Abofalle bei Nahrungsergänzungsmitteln ist eine Betrugsform, bei der Online-Werbung ein angeblich kostenloses Testpaket für Abnehm-, Potenz- oder Vitaminpräparate verspricht, das laut Kleingedrucktem tatsächlich ein teures, automatisch verlängertes Abonnement ist. Manche Betroffene erhalten die Pakete sogar unbestellt zugeschickt, gefolgt von Rechnungen und Inkasso-Forderungen.
Betrugsmasche prüfenIllegale Online-Apotheken: Gefälschte Medikamente statt echter Arznei
Illegale Online-Apotheken sind eine Betrugsform, bei der nicht zugelassene Internet-Shops verschreibungspflichtige oder in Deutschland nicht zugelassene Medikamente ohne echte Rezeptprüfung anbieten. Die bestellte Ware kommt entweder nie an, wird vom Zoll beschlagnahmt oder erweist sich als gefälschtes, teils gesundheitsgefährdendes Präparat mit falscher oder fehlender Wirkstoffdosierung.
Betrugsmasche prüfenMietwagen-Kaution-Betrug: Überhöhte Schadensforderungen nach der Rückgabe
Mietwagen-Kaution-Betrug ist eine Betrugsform, bei der unseriöse, meist im Ausland gebuchte Autovermietungen bei der Fahrzeugrückgabe überhöhte oder komplett erfundene Zusatzforderungen für angebliche Schäden stellen und die hinterlegte Kaution einbehalten. Laut dem Europäischen Verbraucherzentrum ist auch eine bekannte Vermieter-Marke keine Garantie für einen problemlosen Ablauf.
Betrugsmasche prüfenSammlerstück-Betrug: Wertlose Fälschungen als lukrative Wertanlage verkauft
Sammlerstück-Betrug mit angeblichen Wertanlagen ist eine Betrugsform, bei der Verkäufer wertlose Nachdrucke, Faksimiles oder Fälschungen als seltene, wertsteigernde Sammlerstücke wie Bücher, Lexika oder Münzen anbieten. Häufig folgt später ein zweiter Betrug: Gegen eine hohe Gebühr wird ein angeblicher Käufer für die vermeintlich wertvolle Sammlung vermittelt, der jedoch nie existiert.
Betrugsmasche prüfenNFT-Betrug und Rug Pulls: Wenn digitale Sammlerstücke wertlos verschwinden
NFT- und Digital-Collectible-Betrug ist eine Betrugsform, bei der Anbieter digitale Sammelobjekte oder Tokens als wertvolle, im Kurs steigende Anlage verkaufen und nach dem Verkauf spurlos verschwinden (sogenannter Rug Pull) oder fremde, urheberrechtlich geschützte Werke als vermeintlich echte NFTs anbieten. Käufer verlieren dabei ihren Einsatz, da NFT-Eigentumsrechte laut Verbraucherzentrale oft kaum reguliert und praktisch nicht durchsetzbar sind.
Betrugsmasche prüfenSkimming am Geldautomaten: Kartenlese-Aufsatz und Mini-Kamera spähen die PIN aus
Skimming ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle Geldautomaten mit unauffälligen Kartenlese-Aufsätzen und Mini-Kameras oder gefälschten Tastaturfeldern manipulieren, um Kartendaten und PIN gleichzeitig auszuspähen. Mit den kopierten Daten werden anschließend Kartendubletten hergestellt und damit im Ausland Bargeld abgehoben oder Zahlungen vorgenommen.
Betrugsmasche prüfenFalscher Techniker für Glasfaser und Internet: Vorwand Anschluss-Kontrolle an der Haustür
Der falsche Techniker ist eine Betrugsform, bei der sich Personen an der Haustür als Mitarbeiter eines Internet- oder Glasfaseranbieters ausgeben, um unter dem Vorwand einer Anschluss-Kontrolle Zutritt zur Wohnung zu bekommen oder Bewohner zur Unterschrift eines neuen, oft teureren Vertrags zu drängen. Manche lassen sich den Besuch nur auf einem Tablet quittieren, die Unterschrift taucht später unter einem Vertrag auf.
Betrugsmasche prüfenFrachtbetrug: Phantom-Frachtführer übernehmen Ladungen und liefern sie nie ab
Frachtbetrug durch Phantom-Frachtführer ist eine Betrugsform, bei der sich Kriminelle mit gestohlenen Identitäten, gefälschten Dokumenten oder gekaperten Zugängen zu Frachtenbörsen als seriöse Speditionen ausgeben, echte Transportaufträge übernehmen und mit der gesamten Ladung spurlos verschwinden. Der eigentliche Empfänger erhält die Ware nie, während der wirkliche Frachtführer namentlich missbraucht wurde.
Betrugsmasche prüfenModel-Scouting-Betrug: Wenn der Traum vom Modeljob erst mal Geld kostet
Model-Scouting-Betrug ist eine Betrugsform, bei der angebliche Modelagenturen gezielt Jugendliche und junge Erwachsene per E-Mail, Post oder auf der Straße zu vermeintlich kostenlosen Castings einladen und sie dort unter psychologischem Druck zur Unterschrift eines kostenpflichtigen Vertrags für Fotoshootings, Sedcards oder ein Online-Portfolio bewegen, bevor je eine echte Vermittlung stattfindet.
Betrugsmasche prüfenPayment-Diversion-Fraud: Die gefälschte Bankverbindung in der Lieferantenrechnung
Payment-Diversion-Fraud ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle sich in die E-Mail-Kommunikation zwischen einem Unternehmen und einem echten Lieferanten oder Dienstleister einschalten und mitten im laufenden Schriftverkehr eine angeblich geänderte Bankverbindung mitteilen. Die Buchhaltung überweist daraufhin eine tatsächlich bestehende, offene Rechnung nicht an den echten Lieferanten, sondern auf ein Betrügerkonto.
Betrugsmasche prüfenFake-Rechnungen für Markenschutz und Domain-Registrierung
Fake-Rechnungen für Markenschutz und Domain-Registrierung sind eine Betrugsform, bei der Firmen kurz nach einer echten Markenanmeldung oder Domain-Registrierung amtlich wirkende Zahlungsaufforderungen erhalten. Die Schreiben ahmen Layout und Logo offizieller Stellen wie des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) oder wechselnder, seriös klingender Domain-Anbieter nach, stammen aber von privaten Firmen ohne jede rechtliche Verbindung zur echten Anmeldung.
Betrugsmasche prüfenFake-Bewerbungen mit Schadsoftware: Wenn der Lebenslauf zur Ransomware wird
Fake-Bewerbungen mit Schadsoftware sind eine Betrugsform, bei der Kriminelle Unternehmen scheinbar echte Bewerbungen per E-Mail schicken, deren Anhang oder verlinkter Datei-Download in Wahrheit Schadsoftware wie Ransomware enthält. Weil E-Mail-Anhänge unbekannter Absender bei Bewerbungen als normal gelten, öffnen Personalabteilungen die Dateien besonders häufig, was zur Verschlüsselung ganzer Firmennetzwerke führen kann.
Betrugsmasche prüfenVishing gegen Unternehmen: Der falsche Kollege aus der IT-Abteilung am Telefon
Vishing gegen Unternehmen ist eine Betrugsform, bei der sich Anrufer am Telefon als interne IT-Abteilung, IT-Dienstleister oder Bankmitarbeiter ausgeben, um Beschäftigte zur Preisgabe von Zugangsdaten oder zur Installation von Fernwartungssoftware zu bewegen. Die Täter fälschen dabei häufig die echte interne Rufnummer per Call-ID-Spoofing und sprechen akzentfreies Deutsch, was die Masche besonders schwer erkennbar macht.
Betrugsmasche prüfenOnline-Banking-Trojaner: Wenn Schadsoftware die Überweisung im Browser manipuliert
Der Online-Banking-Trojaner ist eine Betrugsform, bei der Schadsoftware auf dem Computer des Opfers unbemerkt den Datenverkehr beim Online-Banking abfängt und manipuliert. Beim sogenannten Rücküberweisungstrojaner erscheint nach dem Login eine angeblich irrtümlich erhaltene Gutschrift, die per TAN zurücküberwiesen werden soll — tatsächlich wird damit eine echte Überweisung auf ein fremdes Konto freigegeben, ohne dass am Bildschirm etwas auffällt.
Betrugsmasche prüfenKrypto-Airdrop-Scam: Kostenlose Token als Köder für Wallet-Zugangsdaten
Der Krypto-Airdrop-Scam ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle mit dem Versprechen kostenloser Token oder Coins locken, um Opfer zur Preisgabe ihrer Wallet-Zugangsdaten, privater Schlüssel oder der Seed-Phrase auf einer gefälschten Anmelde- oder „Claim“-Seite zu bewegen. Mit den erbeuteten Daten übernehmen die Täter die vollständige Kontrolle über die Wallet und transferieren sämtliche darin gespeicherten Kryptowerte auf eigene Adressen.
Betrugsmasche prüfenKrypto-Wallet-Drainer: Bösartige Smart-Contract-Freigabe bei der Verbindung mit einer Fake-DApp
Der Krypto-Wallet-Drainer ist eine Betrugsform, bei der eine gefälschte oder gekaperte dezentrale Anwendung (DApp) Opfer beim Verbinden ihrer Wallet dazu bringt, eine bösartige Transaktion zu signieren. Die Signatur erteilt einem betrügerischen Smart Contract eine weitreichende Freigabe über gespeicherte Token, mit der die Täter die Wallet anschließend automatisiert leerräumen — oft ohne dass die Seed-Phrase selbst preisgegeben wurde.
Betrugsmasche prüfenFinanzagent und Warenagent: Wenn das eigene Konto für Geldwäsche missbraucht wird
Der Finanzagent-Betrug ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle über angebliche Stellenangebote oder online aufgebaute Vertrauensverhältnisse das eigene Bankkonto für Geldwäsche missbrauchen. Auf dem Konto des Opfers geht Geld aus Phishing- oder Online-Betrugstaten ein, das abgehoben und unter Abzug einer „Provision“ weitergeleitet werden soll — wer mitmacht, macht sich selbst wegen Geldwäsche strafbar.
Betrugsmasche prüfenFalscher Bankmitarbeiter am Telefon: Die TAN für die angebliche 'Sicherheitsüberweisung'
Der TAN-Betrug per Telefonanruf ist eine Betrugsform, bei der sich Anrufer als Mitarbeiter der eigenen Bank ausgeben und vor einer angeblich verdächtigen Überweisung warnen, die sie im Namen des Kunden „stoppen“ wollen. Um die vermeintliche Betrugsüberweisung zu verhindern, soll das Opfer eine Push-TAN durchgeben oder in der App bestätigen — tatsächlich wird damit eine echte, vom Anrufer vorbereitete Überweisung freigegeben.
Betrugsmasche prüfenPhishing-SMS im Namen der Bundesagentur für Arbeit: Fake-Zuschuss von 900 Euro
Phishing-SMS im Namen der Bundesagentur für Arbeit ist eine Betrugsform, bei der SMS im Namen von Jobcenter oder Arbeitsagentur einen einmaligen Zuschuss von 900 Euro versprechen, der angeblich in wenigen Tagen verfällt. Ein Link führt zu einer täuschend echten Kopie der BA-Webseite, auf der Name, Adresse und Kreditkartendaten abgefragt werden – mit denen die Täter anschließend Geld vom Konto der Betroffenen abbuchen.
Betrugsmasche prüfenGefälschte Kfz-Steuer-Zahlungsaufforderungen im Namen des Zolls
Kfz-Steuer-Phishing ist eine Betrugsform, bei der gefälschte E-Mails oder SMS im Namen der Zollverwaltung oder des Bundesfinanzministeriums angebliche Kraftfahrzeugsteuer-Schulden oder -Rückerstattungen ankündigen. Empfänger sollen offene Beträge auf ein angegebenes Konto überweisen oder über einen Link Bankdaten für eine vermeintliche Erstattung eingeben – echte Kfz-Steuerbescheide verschickt der Zoll dagegen ausschließlich per Post oder über sein Online-Portal.
Betrugsmasche prüfenFalsche Pflegekasse am Telefon: Datenabfrage und ungewollte Verträge
Der falsche Pflegekasse-Anruf ist eine Betrugsform, bei der sich Anrufer als Mitarbeiter der Pflegekasse oder des Medizinischen Dienstes ausgeben und behaupten, noch nicht alle Pflegeleistungen seien ausgeschöpft. Unter diesem Vorwand fragen sie Versichertennummer, Pflegegrad und Bankverbindung ab und drängen zum spontanen Abschluss von Verträgen für Pflegehilfsmittelboxen, Hausnotrufgeräte oder Online-Pflegekurse.
Betrugsmasche prüfenFalscher Polizist: „Vermögen in Sicherheit bringen“ vor angeblicher Einbrecherbande
Falscher Polizist mit Vermögensschutz-Legende ist eine Betrugsform, bei der Anrufer sich als Polizeibeamte ausgeben und behaupten, eine Einbrecherbande habe es gezielt auf die Adresse der Angerufenen abgesehen oder deren Geld sei durch laufende Ermittlungen nicht mehr sicher. Anders als beim klassischen Schockanruf mit dem Unfall eines Angehörigen wird hier verlangt, Bargeld und Wertsachen zur „Sicherung“ oder „Spurenuntersuchung“ an einen Boten zu übergeben oder auf ein angebliches Sicherheitskonto zu überweisen.
Betrugsmasche prüfenPhishing-E-Mails im Namen der Deutschen Rentenversicherung
DRV-Phishing-Mails sind eine Betrugsform, bei der gefälschte E-Mails Logo, Design und Sprachstil der Deutschen Rentenversicherung nachahmen und mit einem angeblichen Sicherheitsupdate der Digitalen Rentenübersicht, einer Beitragsrückerstattung oder wichtigen Dokumenten locken. Ein Link in der Mail führt zu einer gefälschten Seite, auf der persönliche Daten und Zahlungsinformationen abgefragt werden – anders als beim telefonischen Rentenpunkte-Vorschussbetrug wird dabei kein Geld direkt gefordert, sondern gezielt nach Zugangsdaten „gefischt“.
Betrugsmasche prüfenDeepfake-Promi-Werbung: Wenn bekannte Gesichter angeblich für Krypto-Plattformen werben
Deepfake-Promi-Werbung ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle mit KI-generierten Videos oder gefälschten Nachrichtenseiten den Eindruck erwecken, bekannte Personen aus Fernsehen, Politik oder Wirtschaft würden ein angeblich narrensicheres System zum automatischen Vermögensaufbau mit Kryptowährungen empfehlen. Wer den verlinkten Plattformen vertraut und Geld einzahlt, verliert es an die Betrüger, während die gezeigte Person von der Werbung nichts weiß.
Betrugsmasche prüfenKI-Voice-Cloning: Die gefälschte Sprachnachricht vom vertrauten Kontakt
KI-Voice-Cloning per Sprachnachricht ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle mit wenigen Sekunden echten Audiomaterials aus sozialen Netzwerken die Stimme eines Angehörigen oder Bekannten nachbilden und darüber eine gefälschte Sprachnachricht in WhatsApp oder anderen Messenger-Apps verschicken. Anders als beim klassischen Anruf hört das Opfer keine Live-Stimme, sondern eine vorab erzeugte Audiodatei, die eine Notlage vortäuscht und zu einer schnellen Geldüberweisung drängt.
Betrugsmasche prüfenKI-Phishing: Personalisierte Betrugsmails ohne verräterische Fehler
KI-Phishing ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle mit generativer KI in Sekunden persönlich zugeschnittene Phishing-E-Mails ohne Rechtschreibfehler erstellen. Die KI wertet öffentlich zugängliche Informationen aus sozialen Netzwerken aus, um Anrede, Tonfall und Bezug zu realen Ereignissen wie Konferenzen oder Geschäftskontakten täuschend echt wirken zu lassen und zum Klick auf einen schädlichen Link oder Anhang zu bewegen.
Betrugsmasche prüfenDeepfake-Sextortion: Erpressung mit KI-generierten Nacktbildern
Deepfake-Sextortion ist eine Betrugsform, bei der Täter mit KI-Tools aus ganz gewöhnlichen Fotos einer Person, etwa aus sozialen Netzwerken, gefälschte Nacktbilder oder pornografische Aufnahmen erzeugen. Anders als bei klassischer Sextortion muss dafür nie ein echtes intimes Foto existiert haben. Mit den gefälschten Bildern drohen die Täter, sie im Umfeld der Betroffenen zu verbreiten, um Geld zu erpressen.
Betrugsmasche prüfenFake-Promi-Werbung für Nahrungsergänzungsmittel: Gefälschte Ärzte- und Heilversprechen
Fake-Promi-Werbung für Nahrungsergänzungsmittel ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle Gesichter und Namen bekannter Persönlichkeiten sowie Ärzt:innen ohne deren Wissen für angebliche Wundermittel gegen Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Übergewicht missbrauchen. Über gefälschte Zeitschriftenartikel, Social-Media-Anzeigen oder gekaperte Webseiten echter Arztpraxen und Apotheken werden wirkungslose oder nicht zugelassene Präparate zu überhöhten Preisen verkauft.
Betrugsmasche prüfenFalsche 116117-Anrufe: Der angebliche Patientenservice fragt Bankdaten ab
Falsche 116117-Anrufe sind eine Betrugsform, bei der sich Anrufer als Mitarbeitende des ärztlichen Patientenservice 116117 ausgeben und dabei per Call-ID-Spoofing sogar die echte Servicenummer auf dem Display anzeigen lassen. Unter dem Vorwand eines Datenabgleichs oder einer Terminbestätigung fragen sie sensible Informationen, insbesondere Bankverbindungen, ab, die der echte Patientenservice niemals telefonisch erfragt.
Betrugsmasche prüfenPflegehilfsmittelboxen an der Haustür: Ungewollter Vertrag statt kostenloser Lieferung
Der Pflegehilfsmittel-Vertreterbetrug ist eine Betrugsform, bei der Anbieter pflegebedürftige Menschen unangemeldet an der Haustür oder per Telefon ansprechen und ihnen angeblich kostenlose Pflegehilfsmittelboxen andrehen. Tatsächlich schließen die Betroffenen dabei einen laufenden Liefervertrag ab, der die monatliche Kostenerstattung der Pflegekasse ausschöpft, ohne dass die gelieferten Produkte selbst ausgesucht wurden oder überhaupt gebraucht werden.
Betrugsmasche prüfenFalsche Versicherungsvertreter am Telefon: Kaltakquise mit angeblicher Zahnzusatzversicherung
Der Betrug mit falschen Versicherungsvertretern ist eine Betrugsform, bei der unbekannte Personen unaufgefordert anrufen und sich als Versicherungsvermittler oder sogar als Mitarbeitende einer Verbraucherzentrale ausgeben. Ziel ist es, im Gespraech Bankdaten abzugreifen oder den Abschluss einer Zusatzversicherung zu erreichen, die so nie gewollt war.
Betrugsmasche prüfenFacebook Marketplace: Vorkasse-Betrug nach Verlagerung ins Messenger
Facebook-Marketplace-Betrug ist eine Betrugsform, bei der sich Kriminelle als Käufer oder Verkäufer auf dem Facebook Marketplace ausgeben, die Kommunikation gezielt in den Facebook-Messenger oder zu WhatsApp verlagern und dort mit gefälschten Ausweisdokumenten, angeblichen Kurierdiensten oder vorgetäuschten technischen Problemen eine oder mehrere Vorauszahlungen herauslocken. Die versprochene Ware oder Rückzahlung bleibt aus, das Geld ist verloren.
Betrugsmasche prüfenFake-Gewinnspiele auf Social Media: Gefälschte Markenprofile locken mit Gutscheinen
Fake-Gewinnspiele auf Social Media sind eine Betrugsform, bei der gefälschte Facebook- oder Instagram-Profile bekannter Marken wie Supermarktketten oder Möbelhäuser hochwertige Gewinne oder Gutscheine versprechen. Wer den Beitrag liked, teilt, Freunde markiert oder persönliche Daten in einem verlinkten Formular hinterlässt, verschafft den Betreiber:innen Reichweite und Kontaktdaten, die für Spam, Phishing oder weitere Betrugsmaschen missbraucht werden – einen echten Gewinn gibt es nicht.
Betrugsmasche prüfenFake-Shops in TikTok- und Instagram-Shopping-Funktionen
Fake-Shops über Social-Media-Shopping-Funktionen sind eine Betrugsform, bei der Kriminelle über gezielt geschaltete Werbeanzeigen oder die integrierten Shop-Funktionen von TikTok und Instagram Produkte zu stark reduzierten Preisen bewerben. Wer dort bestellt, zahlt entweder für Ware, die nie ankommt, oder erhält minderwertige Fälschungen – während Angaben zu Verkäufer:in und Kontaktmöglichkeiten meist unklar oder gar nicht auffindbar sind.
Betrugsmasche prüfenGekaufte Fake-Bewertungen: Wenn Rezensionen nur Marketing sind
Gekaufte Fake-Bewertungen sind eine Betrugsform, bei der Anbieter:innen gezielt positive Rezensionen kaufen, gegen Gratisware eintauschen oder kritische Bewertungen unterdrücken lassen, um Kaufentscheidungen von Verbraucher:innen zu manipulieren. Besonders bei Nahrungsergänzungsmitteln und Gesundheitsprodukten verschleiern erfundene Erfolgsgeschichten und angebliche Studien reale Risiken oder Wirkungslosigkeit, sodass Käufer:innen auf Basis falscher Informationen bezahlen.
Betrugsmasche prüfenFake-Flugbuchungsportale: Gefälschte Airline-Websites kassieren Vorkasse für Flüge, die nie stattfinden
Fake-Flugbuchungsportale sind eine Betrugsform, bei der gefälschte Websites mit Namen, Logo und Design bekannter Fluggesellschaften oder unter erfundenen Airline-Namen auffällig günstige Flüge anbieten, die vollständige Zahlung im Voraus verlangen und den Flug anschließend nie ausstellen. Wenige Tage vor dem angeblichen Abflug erfahren Betroffene, dass der Flug nicht stattfindet – das Geld ist verloren.
Betrugsmasche prüfenPhotovoltaik-Kaltakquise: Unterschrift für „unverbindliche Anfrage“ wird zum teuren Solaranlagen-Vertrag
Photovoltaik-Kaltakquise-Betrug ist eine Betrugsform, bei der unangemeldete Vertreter an der Haustür oder am Telefon Hausbesitzer zu einer angeblich kostenlosen und unverbindlichen Beratung zu Solaranlagen überreden und sie dabei ein vollständiges, bindendes Auftragsformular für eine Photovoltaikanlage im Wert mehrerer Zehntausend Euro unterschreiben lassen, ohne dass dies transparent gemacht wird.
Betrugsmasche prüfenTimesharing-Betrug: Angeblicher Urlaubsgewinn endet in stundenlanger Verkaufsveranstaltung
Timesharing-Betrug ist eine Betrugsform, bei der Urlauber im Ausland mit angeblichen Gewinnen aus Rubbellosen oder kostenlosen Präsentationen zu mehrstündigen Verkaufsveranstaltungen für Ferien-Teilzeitnutzungsrechte gelockt und dort von professionellen Verkäufern so lange unter Druck gesetzt werden, bis sie einen teuren, oft schwer kündbaren Timesharing-Vertrag unterschreiben und direkt vor Ort eine Anzahlung leisten.
Betrugsmasche prüfenRundfunkbeitrag-Phishing: Gefälschte Zahlungsaufforderungen im Namen des Beitragsservice
Rundfunkbeitrag-Phishing ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle E-Mails im Namen des Beitragsservice verschicken, die mit Logos von ARD, ZDF und Deutschlandradio versehen sind und unter Verweis auf einen angeblich geänderten Zahlungsplan oder eine offene Beitragsschuld zur Überweisung auf ein fremdes Konto auffordern. Der echte Beitragsservice verschickt jedoch keine Zahlungsaufforderungen per E-Mail.
Betrugsmasche prüfenFake-Inkasso-Anwaltskanzlei: Mahnschreiben nicht existierender Kanzleien mit frei erfundener Forderung
Fake-Inkasso-Anwaltskanzlei ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle im Namen einer frei erfundenen oder mit falschen Kontaktdaten missbrauchten echten Anwaltskanzlei Mahn- oder Forderungsschreiben per Post oder E-Mail verschicken. Behauptet werden völlig frei erfundene Ansprüche, etwa angebliche Vertragsstrafen oder DSGVO-Verstöße, verbunden mit der Drohung gerichtlicher Schritte, um Betroffene zu einer schnellen Zahlung zu bewegen.
Betrugsmasche prüfenVollmachtsmissbrauch bei Senioren: Wenn vermeintlich hilfsbereite Bekannte Konten plündern
Vollmachtsmissbrauch bei Senioren ist eine Betrugsform, bei der vermeintlich hilfsbereite Bekannte, Nachbarn oder Verwandte das Vertrauen älterer, oft gesundheitlich eingeschränkter Menschen ausnutzen. Sie bieten zunächst Unterstützung an, lassen sich General- oder Kontovollmachten ausstellen und nutzen diese, um Konten zu plündern, Vermögen zu verschieben oder die betroffene Person von ihrer Familie zu isolieren.
Betrugsmasche prüfenFake-Skin-Trading: Wie Gaming-Accounts bei Steam & Co. per Phishing gestohlen werden
Fake-Skin-Trading ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle Spielerinnen und Spieler von Counter-Strike, Fortnite oder anderen Titeln mit dem Versprechen kostenloser Skins, hoher Inventarwerte oder eines angeblichen Team-Votings auf gefälschte Webseiten locken. Dort sollen sie sich mit ihren echten Zugangsdaten bei Steam oder der jeweiligen Plattform einloggen — die eingegebenen Daten werden abgegriffen und der Account samt Inventar übernommen.
Betrugsmasche prüfenFake-Shops fürs Deutschlandticket: Rabatt-Angebote, die nie ein gültiges Ticket liefern
Fake-Shops fürs Deutschlandticket sind eine Betrugsform, bei der Kriminelle täuschend echte Online-Shops und Rabatt-Websites betreiben, die das Deutschlandticket oder Semesterticket zu vergünstigten Preisen anbieten. Wer dort bestellt und per Vorkasse bezahlt, erhält nie ein gültiges Ticket – das Geld ist verloren, und die Betreiber der Fake-Shops sind danach nicht mehr erreichbar.
Betrugsmasche prüfenPhishing im Namen der Hochschule: Die gefälschte Zahlungsaufforderung für „offene Studiengebühren“
Phishing mit gefälschten Studiengebühren-Rechnungen ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle E-Mails im Namen einer Hochschule verschicken und unter Androhung rechtlicher Konsequenzen die sofortige Zahlung angeblich offener Studien- oder Semestergebühren auf ein fremdes Konto fordern. Die Nachrichten wirken durch Layout und Ansprache echt, stammen aber nicht von der Hochschule und sollen Studierende zu überstürzten Überweisungen verleiten.
Betrugsmasche prüfenProvisionsvertrieb auf dem Campus: Wenn „kostenlose“ Finanzberatung teure Verträge verkauft
Provisionsvertrieb auf dem Campus ist eine Praxis, bei der Finanzdienstleister gezielt Studienanfängerinnen und -anfänger an Hochschulen ansprechen und sie über vermeintlich kostenlose Seminare oder neutrale Beratung zum Abschluss teurer, langfristiger Versicherungs- und Sparverträge bewegen. Hinter der Beratung steht ein reines Provisionsinteresse der Vertriebe, die Produkte sind für Einkommen und Lebenssituation von Studierenden häufig ungeeignet.
Betrugsmasche prüfenFalsche chinesische Polizei: Betrugsanrufe gegen chinesische Studierende in Deutschland
Die falsche chinesische Polizei ist eine Betrugsform, bei der sich Anrufer gezielt gegenüber chinesischen Studierenden in Deutschland als Mitarbeitende chinesischer Polizei- oder Justizbehörden ausgeben. Sie behaupten, das Opfer sei in eine Straftat wie Geldwäsche verwickelt, und fordern unter Androhung von Verhaftung oder Kontosperrung die Zahlung einer angeblichen Kaution oder Sicherheitsleistung.
Betrugsmasche prüfenScheckbetrug beim Autoverkauf: Die Falle mit der überzahlten Differenz
Autoverkauf-Scheckbetrug ist eine Betrugsform, bei der sich vermeintliche Käufer beim privaten Fahrzeugverkauf sofort mit dem Preis einverstanden erklären und einen Scheck oder eine Zahlung über einen deutlich höheren Betrag als vereinbart übergeben. Verkäufer:innen sollen die vermeintlich zu viel gezahlte Differenz zurücküberweisen, bevor sich herausstellt, dass der Scheck gefälscht oder gestohlen ist und beim Einlösen platzt.
Betrugsmasche prüfenTachomanipulation: Wenn der Kilometerstand beim Gebrauchtwagen gefälscht ist
Tachomanipulation ist eine Betrugsform, bei der beim Verkauf von Gebrauchtwagen der angezeigte Kilometerstand mit technischen Manipulationsgeräten oder durch Zugriff auf die Steuergeräte künstlich verringert wird, um einen höheren Verkaufspreis zu erzielen. Käufer:innen zahlen so für ein Fahrzeug mit deutlich höherem tatsächlichem Verschleiß, ohne dass die Manipulation beim Kauf äußerlich erkennbar ist.
Betrugsmasche prüfenSchrottimmobilien: Überteuerte Kapitalanlage durch Drucktermine und falsche Renditeversprechen
Schrottimmobilien sind eine Betrugsform, bei der Vermittler:innen über Kaltakquise oder angebliche Meinungsumfragen Kontakt aufnehmen und Interessierte zu übereilten Notarterminen für stark überteuerte Eigentumswohnungen als Kapitalanlage drängen. Mit falschen Renditeversprechen, Mietgarantien und Steuerspar-Argumenten sowie hohen versteckten Provisionen wird eine Immobilie weit über ihrem tatsächlichen Wert verkauft, häufig ohne vorherige Besichtigung.
Betrugsmasche prüfenFalschgeld beim privaten Autoverkauf: Bargeld, das sich als Fälschung entpuppt
Falschgeld beim Autoverkauf ist eine Betrugsform, bei der Käufer:innen eines privat inserierten Fahrzeugs die Kaufsumme bei der persönlichen Übergabe bar in gefälschten Banknoten bezahlen. Verkäufer:innen übergeben Fahrzeug und Fahrzeugpapiere im Glauben an eine reguläre Zahlung und bemerken die Fälschung häufig erst beim Einzahlen des Geldes auf der Bank – Fahrzeug und Kaufpreis sind dann meist verloren.
Betrugsmasche prüfenSchlüsseldienst-Abzocke: Wucherpreise für eine zugefallene Tür
Schlüsseldienst-Abzocke ist eine Betrugsform, bei der ein Notdienst die Zwangslage ausgesperrter Menschen ausnutzt und für eine einfache Türöffnung ein Vielfaches des ortsüblichen Preises verlangt. Vermittelt wird der Einsatz häufig über Callcenter, die mit örtlichen Rufnummern eine Firma vor Ort vortäuschen. Vor Ort wird dann sofortige Barzahlung gefordert.
Betrugsmasche prüfenRohrreinigungs-Notdienst: Die aufgeblähte Rechnung nach der verstopften Leitung
Rohrreinigungs-Abzocke ist eine Betrugsform, bei der ein Sanitär- oder Rohrreinigungsnotdienst eine verstopfte Leitung zum Anlass für eine massiv überhöhte Rechnung nimmt. Abgerechnet werden unnötige Spezialgeräte, erfundene Rohrmeter, doppelte Positionen und überzogene Zuschläge. Vermittelt wird der Einsatz oft über eine zentrale Auftragsvermittlung, die einen erheblichen Teil der Rechnungssumme einbehält.
Betrugsmasche prüfenPartnervermittlungsinstitut: Hohes Vorabhonorar, kaum echte Vermittlung
Partnervermittlungs-Abzocke ist eine Betrugsform, bei der ein real existierendes Vermittlungsinstitut einsame Menschen über Zeitungsanzeigen anlockt, einen Berater zum Hausbesuch schickt und dort einen Vertrag über ein hohes Vorabhonorar abschließt. Die versprochenen passenden Partnervorschläge bleiben danach aus, sind erfunden oder angeblich schon vergeben — das Geld ist bereits geflossen.
Betrugsmasche prüfenGewinnspiel-Eintragsdienst: Der Vertrag, den niemand abgeschlossen hat
Gewinnspiel-Eintragsdienst-Abzocke ist eine Betrugsform, bei der Anrufer behaupten, es bestehe bereits ein kostenpflichtiger Vertrag über die automatische Eintragung in Gewinnspiele, und unter Zeitdruck Bestätigungen oder Kontodaten abfragen. Anschließend wird abgebucht oder gemahnt, obwohl solche Verträge allein am Telefon gar nicht wirksam zustande kommen können.
Betrugsmasche prüfenUntergeschobener Telefon- und Internetvertrag aus dem Callcenter
Der untergeschobene Telefonvertrag ist eine Betrugsform, bei der Callcenter unter dem Vorwand eines Tarifchecks, einer Bestandskundenbetreuung oder eines unverbindlichen Angebots persönliche Daten abfragen und daraus einen Anbieterwechsel oder Neuvertrag erzeugen. Betroffene erfahren davon erst durch Bestätigungsschreiben, Hardware-Lieferungen oder die Abschaltung ihres bisherigen Anschlusses.
Betrugsmasche prüfenNicht lizenzierte Online-Casinos und Wettseiten: Einzahlen geht sofort, Auszahlen nie
Der Betrug mit nicht lizenzierten Online-Casinos ist eine Betrugsform, bei der Glücksspiel- und Wettseiten ohne deutsche Erlaubnis Spielende anlocken, Einzahlungen problemlos annehmen, Gewinnauszahlungen aber verzögern, an immer neue Bedingungen knüpfen oder ganz verweigern. Konten werden gesperrt, Guthaben verfällt, und die hochgeladenen Ausweis- und Zahlungsdaten können missbraucht werden.
Betrugsmasche prüfenUntergeschobene Lotto-Tippgemeinschaft: Das Abo, das nie bestellt wurde
Die untergeschobene Lotto-Tippgemeinschaft ist eine Betrugsform, bei der Anrufer behaupten, man habe längst eine kostenpflichtige Tippgemeinschaft oder ein Lotto-Abo abgeschlossen und vergessen zu kündigen. Gegen eine Gebühr wird eine angebliche Sonderkündigung angeboten, oder es folgt ein Schreiben mit einer angekündigten monatlichen Lastschrift — obwohl nie ein Vertrag geschlossen wurde.
Betrugsmasche prüfenSpendenbetrug mit Tierleid: Inszenierte Tierrettungen in sozialen Netzwerken
Spendenbetrug mit inszenierten Tierrettungen ist eine Betrugsform, bei der in sozialen Netzwerken emotionale Videos von angeblich geretteten Hunden oder Katzen verbreitet werden, um Spenden einzuwerben. Die Notlagen sind gestellt, die Tiere werden dafür teils absichtlich in Gefahr gebracht oder verletzt, und wohin das gespendete Geld fließt, bleibt völlig offen.
Betrugsmasche prüfenFalsche Helfer für Geflüchtete: Geld für Hilfe, die kostenlos zu haben ist
Betrug an Geflüchteten mit falschen Helfern ist eine Betrugsform, bei der Fremde Neuankommenden Wohnung, Arbeit, Übersetzung oder Unterstützung bei Behördengängen anbieten und dafür Gebühren, Vorkasse oder Gegenleistungen verlangen. Tatsächlich gibt es diese Hilfe bei Ämtern, Wohlfahrtsverbänden und Verbraucherzentralen kostenlos — die angebotene Leistung wird nie erbracht.
Betrugsmasche prüfenAbzocke mit angeblicher Schuldnerberatung: Gebühren statt Entschuldung
Die Abzocke mit angeblicher Schuldnerberatung ist eine Betrugsform, bei der gewerbliche Anbieter überschuldeten Menschen schnelle Soforthilfe und eine einzige niedrige Monatsrate versprechen. Tatsächlich wird von dieser Rate vor allem das eigene Honorar bedient, die Schulden bei den Gläubigern bleiben bestehen — obwohl es anerkannte Schuldnerberatung kostenlos gibt.
Betrugsmasche prüfenPing- und Lock-Anrufe: Ein kurzes Klingeln, ein teurer Rückruf
Der Ping-Anruf ist eine Betrugsform, bei der das Telefon nur ein- bis zweimal klingelt, damit ein entgangener Anruf im Display stehen bleibt und zum Rückruf verleitet. Die angezeigte Nummer führt in ein teures ausländisches Netz. Für Anrufe dorthin gibt es im Telekommunikationsgesetz keine Preishöchstgrenze, sodass ein längeres Gespräch hohe Kosten verursachen kann.
Betrugsmasche prüfenDrittanbieter-Abo auf der Handyrechnung: Ein Fehltipp, und das Abo läuft
Das Drittanbieter-Abo ist eine Betrugsform, bei der über die Abrechnung per Mobilfunkrechnung (WAP-Billing) ein kostenpflichtiges Abonnement ausgelöst wird, ohne dass Betroffene es bewusst bestellt haben. Ein versehentlicher Fingertipp auf ein Werbebanner genügt, weil dahinter eine Kaufschaltfläche liegt. Die Beträge erscheinen später als Posten fremder Anbieter auf der Handyrechnung.
Betrugsmasche prüfenBezahlte Portale für die kostenlose Auskunft: Geld für ein Recht, das gratis ist
Die Abzocke mit der Datenkopie ist eine Betrugsform, bei der kommerzielle Portale gegen Gebühr anbieten, eine Auskunft bei einer Auskunftei zu beschaffen, obwohl jede Person diese nach Artikel 15 DSGVO kostenlos direkt anfordern kann. Über bezahlte Suchmaschinen-Anzeigen landen Verbraucher auf diesen Seiten, ohne zu merken, dass es sich nicht um die offizielle Stelle handelt.
Betrugsmasche prüfenWarenkreditbetrug: Fremde bestellen auf Rechnung im Namen des Opfers
Der Warenkreditbetrug mit fremder Identität ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle mit gestohlenen Personendaten in Onlineshops auf Rechnung bestellen und die Lieferung an eine abweichende Adresse oder einen Paketshop umleiten. Die Ware existiert und wird dort abgeholt — Rechnung, Mahnung und Inkassoschreiben gehen an die Person, deren Daten missbraucht wurden.
Betrugsmasche prüfenMobilfunkvertrag auf fremden Namen: Willkommensschreiben für einen Anschluss, den man nie wollte
Der Mobilfunkvertrag auf fremden Namen ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle mit gestohlenen Personen- und Ausweisdaten einen Handyvertrag oder eine SIM-Karte im Namen einer anderen Person abschließen. Betroffene erfahren davon meist erst durch ein Willkommensschreiben oder laufende Zahlungsaufforderungen für einen Anschluss, den sie nie beauftragt haben.
Betrugsmasche prüfenRogueware: Das gefälschte Virenschutzprogramm auf dem eigenen Rechner
Rogueware ist eine Betrugsform, bei der ein tatsächlich installiertes Programm sich als Virenschutz oder PC-Optimierer ausgibt, einen vorgetäuschten Scan durchführt und erfundene Infektionen oder Systemfehler meldet. Zum Entfernen der angeblichen Funde wird der Kauf einer Vollversion oder Lizenz verlangt. Die Programme haben laut BSI häufig überhaupt keine Funktion und dienen dem Abgreifen von Kreditkartendaten.
Betrugsmasche prüfenRückruf-Phishing: Die Nachricht ohne Link — dafür mit Rufnummer
Rückruf-Phishing ist eine Betrugsform, bei der eine E-Mail oder SMS eine angebliche Kontoeröffnung, Abbuchung oder Auszahlung meldet und statt eines Links nur eine Rufnummer für den Widerspruch nennt. Wer dort anruft, landet bei einem falschen Support, der Passwörter abfragt, Fernzugriff auf das Gerät verlangt oder zur Umleitung des Guthabens drängt.
Betrugsmasche prüfenPhishing nach echter Hotelbuchung: Gefälschte Zahlungsaufforderung der angeblichen Unterkunft
Phishing nach einer Hotelbuchung ist eine Betrugsform, bei der sich Täter kurz nach einer echten Buchung als die gebuchte Unterkunft ausgeben und unter Fristdruck eine erneute Zahlung oder die Eingabe von Kreditkartendaten zur angeblichen Verifizierung verlangen. Weil sie über echte Buchungsdaten verfügen, wirken die Nachrichten über den Chat des Buchungsportals, per E-Mail oder WhatsApp täuschend glaubwürdig.
Betrugsmasche prüfen„Autobahngold“: Wertloser Schmuck am Rastplatz gegen Bargeld
„Autobahngold“ ist eine Betrugsform, bei der Täter Autofahrende an Raststätten, Parkplätzen, Tankstellen oder am Straßenrand ansprechen, eine Notlage wie eine Panne oder fehlendes Geld für Benzin vortäuschen und angeblich hochwertigen Goldschmuck weit unter Wert gegen Bargeld anbieten. Der Schmuck ist wertlos oder nur dünn vergoldet, teils mit falscher Prägung.
Betrugsmasche prüfenUnseriöse Festgeldangebote: Gefälschte Zinsplattformen und geklonte Bankauftritte
Der Betrug mit unseriösen Festgeldangeboten ist eine Betrugsform, bei der gefälschte Vergleichs- und Zinsportale mit attraktiv, aber nicht utopisch klingenden Zinsen werben und dabei den Auftritt einer real existierenden, lizenzierten Bank kopieren. Die Antragsformulare wirken echt, überwiesen wird jedoch auf eine ausländische IBAN, die den Tätern gehört. Danach bricht der Kontakt ab.
Betrugsmasche prüfenVorbörsliche Aktienangebote: Der unerlaubte Anruf mit der „Pre-IPO-Chance“
Der Betrug mit vorbörslichen Aktienangeboten ist eine Betrugsform, bei der unaufgefordert angerufen wird und Anteile an angeblich kurz vor dem Börsengang stehenden Unternehmen angeboten werden. Solche Werbeanrufe sind Wertpapierdienstleistern verboten. Die Papiere existieren meist gar nicht oder sind unverkäuflich; nach der Zahlung verschwinden die Anbieter mitsamt dem Geld.
Betrugsmasche prüfenPump and Dump in der WhatsApp-Anlagegruppe: echter Broker, echte Aktie, gemachter Kurs
Pump and Dump über Messenger-Anlagegruppen ist eine Betrugsform, bei der Opfer in WhatsApp- oder Telegram-Gruppen mit angeblichem „Professor“ und Assistentin geschleust werden und dort eine reale, kaum gehandelte Aktie über ihren eigenen echten Broker kaufen sollen. Die Täter halten das Papier bereits und verkaufen in den steigenden Kurs hinein, der danach einbricht.
Betrugsmasche prüfenUnberechtigte Konto-Abbuchungen: Fremde SEPA-Lastschriften mit erbeuteter IBAN
Der Betrug mit unberechtigten Konto-Abbuchungen ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle mit erbeuteten IBAN-Daten per SEPA-Lastschrift Geld vom Konto einziehen, ohne dass je ein Vertrag bestand. Sie treten dabei unter erfundenen Firmennamen auf und wählen oft kleine Beträge mit plausibel klingendem Verwendungszweck, die beim Blick auf den Kontoauszug leicht übersehen werden.
Betrugsmasche prüfenDreiecksbetrug: Das Geld geht an einen echten Verkäufer, die Ware an den Täter
Dreiecksbetrug ist eine Betrugsform, bei der ein Täter Ware anbietet, die ihm gar nicht gehört, und die Zahlung des Käufers auf einen dritten, ahnungslosen Verkäufer umleitet. Dessen Artikel lässt der Täter sich selbst aushändigen. In einer zweiten Spielart bestellt er mit den Daten des Käufers auf Rechnung in einem Onlineshop. Am Ende sind zwei Personen geschädigt.
Betrugsmasche prüfenVideo-Ident-Missbrauch: Unwissentlich ein Konto oder einen Kredit auf den eigenen Namen legitimieren
Der Video-Ident-Missbrauch ist eine Betrugsform, bei der Betroffene unter einem Vorwand selbst ein Video-Ident-Verfahren durchlaufen und dabei vorgesagte Antworten geben. Dokumentiert sind ein angebliches Jobangebot sowie das Drängen von Mitarbeitenden betrügerischer Trading- oder Dating-Plattformen. Am Ende steht ein Bankkonto oder ein fünfstelliger Kredit auf den eigenen Namen, über den die Betroffenen nicht verfügen können.
Betrugsmasche prüfenFake Customer Trick: Falsche Großkunden bestellen auf Rechnung und lassen ins Ausland liefern
Der Fake Customer Trick ist eine Betrugsform, bei der sich Täter per E-Mail als Einkäufer real existierender Unternehmen ausgeben, bei mittelständischen Lieferanten hochwertige Ware auf Rechnung bestellen und ihre Zahlungsfähigkeit mit gefälschten Bilanzen belegen. Die Lieferung geht über eine beauftragte Spedition an eine Adresse im Ausland. Dort verschwinden Ware und Auftraggeber, bezahlt wird nie.
Betrugsmasche prüfenReparaturkostenbetrug nach dem Autoverkauf: Der angebliche Freund des Käufers fordert Geld
Der Reparaturkostenbetrug nach dem Autoverkauf ist eine Betrugsform, bei der sich Tage nach einer reibungslos abgewickelten Übergabe eine fremde Person als Freund oder Bevollmächtigter der Käuferseite meldet. Das Fahrzeug habe einen verschwiegenen Mangel gehabt, der Käufer sei im Ausland, die Reparaturkosten seien auf ein Auslandskonto zu überweisen. Der echte Käufer weiß von nichts.
Betrugsmasche prüfenKarte im fremden Handy: Betrüger hinterlegen die Bankkarte in ihrem eigenen Apple Pay oder Google Pay
Der Betrug beim mobilen Bezahlen ist eine Betrugsform, bei der Täter zuerst per Phishing an Karten- und Zugangsdaten gelangen und anschließend am Telefon den Aktivierungscode oder die Push-TAN erfragen. Damit hinterlegen sie die fremde Karte in ihrem eigenen Apple Pay oder Google Pay und bezahlen kontaktlos an der Ladenkasse — ohne physische Karte und ohne deren PIN.
Betrugsmasche prüfenCash-Trapping: Das Geld bleibt im Ausgabeschacht des Geldautomaten kleben
Cash-Trapping ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle den Geldausgabeschacht eines Geldautomaten mit einer täuschend echt wirkenden Blende überkleben. Innen liegt eine Klebefolie, an der die Scheine haften bleiben. Das Konto ist belastet, der Automat meldet nur eine Störung, und sobald die Kundin oder der Kunde gegangen ist, entfernen die Täter die Blende und nehmen das Geld mit.
Betrugsmasche prüfenFalsche Finanzaufsicht: Behördenschreiben als Hebel für die nächste Zahlung
Die falsche Finanzaufsicht ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle im Namen der BaFin oder eines Bundesministeriums anrufen, mailen oder Schreiben mit gefälschtem Briefkopf verschicken. Angeblich sei verlorenes Anlagegeld zurückgeholt oder ein Konto gesperrt; vor der Auszahlung oder Freigabe müsse jedoch erst eine Steuer, Gebühr oder Kaution überwiesen werden. Gezahlt wird an die Täter, eine Auszahlung folgt nie.
Betrugsmasche prüfenFake-Treuhandservice und Fake-Spedition: Der erfundene neutrale Dritte beim Online-Kauf
Der Fake-Treuhandservice ist eine Betrugsform, bei der Täter beim Online-Handel mit hochwertiger Ware eine angebliche Treuhandbank oder Spedition als neutrale Zwischenstelle vorschlagen. Für diese Firmen bestehen eigens erstellte Websites und Bestätigungsmails. Wer dorthin überweist oder im Vertrauen auf eine hinterlegte Zahlung seine Ware versendet, verliert Geld oder Ware — die Zwischenstelle gehört zu den Tätern.
Betrugsmasche prüfenGefälschte Fahrzeugpapiere und verschwiegene Fahrzeughistorie beim Gebrauchtwagenkauf
Gefälschte Fahrzeugpapiere sind eine Betrugsform beim Gebrauchtwagenkauf, bei der Zulassungsbescheinigungen gefälscht, die Fahrzeug-Identifizierungsnummer manipuliert oder Unfallschäden, Importherkunft und Vorbesitzerzahl verschwiegen werden. Käuferinnen und Käufer erwerben so ein gestohlenes oder unsachgemäß repariertes Auto — der Schaden zeigt sich erst beim Ummelden, in der Werkstatt oder im Ernstfall.
Betrugsmasche prüfenTicket-Zweitmarkt: Wenn die Karte ein Vielfaches kostet — und am Einlass nicht gilt
Der überteuerte Ticket-Weiterverkauf ist eine Verkaufspraxis, bei der Eintrittskarten auf nicht autorisierten Zweitmarkt-Plattformen zu einem Vielfachen des Originalpreises angeboten werden. Für Kaufende ist oft nicht erkennbar, dass sie nicht beim Veranstalter kaufen. Gebühren erscheinen erst am Ende, die Lieferung kommt spät — und personalisierte Karten sind am Einlass wertlos.
Betrugsmasche prüfenFalsche Verbraucherzentrale: Anrufe, Mails und Websites im Namen der Verbraucherschützer
Die falsche Verbraucherzentrale ist eine Betrugsform, bei der Täter Namen, Logo und Gestaltung der Verbraucherzentralen für Anrufe, E-Mails und nachgebaute Websites nutzen. Sie versprechen Hilfe bei Verträgen, Gewinnen oder bereits erlittenen Schäden und greifen dabei persönliche Daten und Bankverbindungen ab oder verkaufen kostenpflichtige Leistungen, die es nicht gibt.
Betrugsmasche prüfenTouristenfallen: Taxameter, Schuhputzer, Straßenwechsel und das „Gratis“-Armband
Touristenfallen sind eine Betrugsform, bei der Reisende am Urlaubsort in kleinen Alltagssituationen überrumpelt werden: ein angeblich defektes Taxameter, eine ungefragt begonnene Schuhputz-„Dienstleistung“, ein Geldwechsel auf offener Straße oder ein aufgedrängtes „Gratis“-Armband. Am Ende steht eine überhöhte Forderung, zu wenig Wechselgeld oder eine leere Tasche.
Betrugsmasche prüfenMalvertising: Die gefälschte Download-Seite hinter der Suchanzeige
Malvertising ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle bezahlte Suchanzeigen auf bekannte Softwarenamen buchen. Wer den Namen sucht und auf die oberste Anzeige klickt, landet auf einer täuschend echt nachgebauten Seite, die eine Störung oder ein dringend nötiges Update vortäuscht und den Download über eine Alternativseite anbietet. Installiert wird Schadsoftware.
Betrugsmasche prüfenBank-Phishing per E-Mail: Der angebliche Datenabgleich fürs Online-Banking
Bank-Phishing per E-Mail ist eine Betrugsform, bei der gefälschte Nachrichten im Namen der Hausbank oder Sparkasse einen angeblich vorgeschriebenen Datenabgleich verlangen und mit der Sperrung des Online-Banking-Zugangs drohen. Der Link führt auf eine nachgebaute Anmeldeseite, teils mit vorgeschalteter Auswahl von Filiale oder Bankleitzahl, auf der Zugangsdaten und TAN abgegriffen werden.
Betrugsmasche prüfenQuishing per Briefpost: Gefälschte Bankbriefe mit QR-Code
Quishing per Briefpost ist eine Betrugsform, bei der gefälschte Briefe auf Papier im Namen der Hausbank verschickt werden und einen QR-Code enthalten. Als Vorwand dient eine angeblich verpflichtende Aktualisierung der Kundendaten, etwa im Zusammenhang mit Änderungen im Zahlungsverkehr. Wer den Code scannt, landet auf einer nachgebauten Banking-Seite und gibt dort Zugangsdaten und TAN preis.
Betrugsmasche prüfenPOSTIDENT-Missbrauch: Mit der eigenen Identifizierung einen fremden Kredit legitimieren
POSTIDENT-Missbrauch für Kreditabschluss ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle Betroffene dazu bringen, ein Identifizierungsverfahren zu durchlaufen oder einen Freischaltcode weiterzugeben — getarnt als harmlose Kontoprüfung, Sicherheitsmaßnahme oder Verkaufsfreischaltung. Tatsächlich legitimiert die Identifizierung damit einen Kreditvertrag auf den eigenen Namen, von dem die Betroffenen nichts wissen.
Betrugsmasche prüfenFake-Kanzleien mit Insolvenz-Schnäppchen: Restposten, die es nie gab
Das Insolvenz-Schnäppchen der Fake-Kanzlei ist eine Betrugsform, bei der unaufgefordert E-Mails eingehen, die stark vergünstigte Restposten aus einer angeblichen Insolvenzauflösung anbieten. Die Absender geben sich als Rechtsanwaltskanzlei oder Insolvenzverwaltung aus und betreiben dafür eigens gefälschte Kanzlei-Websites. Bezahlt wird per Vorkasse, geliefert wird nie.
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