Alle Website-Betrugsmaschen
22 dokumentierte Maschen, bei denen Täter dich per Website kontaktieren — mit Merkmalen, typischem Ablauf und Anleitung, was zu tun ist, falls du schon reagiert hast.
Gefälschte Websites tarnen sich als offizielle Behörden-, Bank- oder Support-Seiten und tauchen dank bezahlter Anzeigen (Malvertising) teils ganz oben in Suchergebnissen auf. Ein Schlosssymbol in der Adresszeile oder ein professionelles Design werden fälschlich als Echtheitsbeweis gewertet — dabei sagt beides nichts über die Vertrauenswürdigkeit des Betreibers aus.
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von 163 dokumentierten Maschen in unserer Datenbank laufen über Website
13% aller erfassten Maschen
Masche-Finder · kostenlos, ohne Anmeldung
Hast du schon reagiert?
Wie weit bist du bei dieser Website-Masche schon gekommen?
22 Treffer im Überblick
Fake-Hotline: Die falsche Servicenummer aus der Google-Suche
Der Fake-Hotline-Betrug ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle gefälschte Kundenservice-Websites mit falschen Telefonnummern erstellen und diese über bezahlte Anzeigen oder manipulierte Einträge in Suchmaschinen und Kartendiensten so platzieren, dass sie vor der echten Nummer erscheinen. Wer die vermeintliche Hotline anruft, landet bei Betrügern statt beim echten Kundenservice.
Betrugsmasche prüfenScareware: Die gefälschte Virenwarnung mit Countdown im Browser
Scareware im Browser ist eine Betrugsform, bei der ein aufdringliches Popup mit Countdown und Sound behauptet, das Gerät sei akut mit Viren infiziert, und zur sofortigen Reaktion drängt. Wer klickt oder anruft, landet entweder bei einer Fake-Support-Hotline, die Fernzugriff und Zahlung verlangt, oder lädt ein angebliches „Reinigungs-Tool“ herunter, das tatsächlich echte Schadsoftware installiert.
Betrugsmasche prüfenFake-Flugbuchungsportale: Gefälschte Airline-Websites kassieren Vorkasse für Flüge, die nie stattfinden
Fake-Flugbuchungsportale sind eine Betrugsform, bei der gefälschte Websites mit Namen, Logo und Design bekannter Fluggesellschaften oder unter erfundenen Airline-Namen auffällig günstige Flüge anbieten, die vollständige Zahlung im Voraus verlangen und den Flug anschließend nie ausstellen. Wenige Tage vor dem angeblichen Abflug erfahren Betroffene, dass der Flug nicht stattfindet – das Geld ist verloren.
Betrugsmasche prüfenFake-Skin-Trading: Wie Gaming-Accounts bei Steam & Co. per Phishing gestohlen werden
Fake-Skin-Trading ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle Spielerinnen und Spieler von Counter-Strike, Fortnite oder anderen Titeln mit dem Versprechen kostenloser Skins, hoher Inventarwerte oder eines angeblichen Team-Votings auf gefälschte Webseiten locken. Dort sollen sie sich mit ihren echten Zugangsdaten bei Steam oder der jeweiligen Plattform einloggen — die eingegebenen Daten werden abgegriffen und der Account samt Inventar übernommen.
Betrugsmasche prüfenSchlüsseldienst-Abzocke: Wucherpreise für eine zugefallene Tür
Schlüsseldienst-Abzocke ist eine Betrugsform, bei der ein Notdienst die Zwangslage ausgesperrter Menschen ausnutzt und für eine einfache Türöffnung ein Vielfaches des ortsüblichen Preises verlangt. Vermittelt wird der Einsatz häufig über Callcenter, die mit örtlichen Rufnummern eine Firma vor Ort vortäuschen. Vor Ort wird dann sofortige Barzahlung gefordert.
Betrugsmasche prüfenRohrreinigungs-Notdienst: Die aufgeblähte Rechnung nach der verstopften Leitung
Rohrreinigungs-Abzocke ist eine Betrugsform, bei der ein Sanitär- oder Rohrreinigungsnotdienst eine verstopfte Leitung zum Anlass für eine massiv überhöhte Rechnung nimmt. Abgerechnet werden unnötige Spezialgeräte, erfundene Rohrmeter, doppelte Positionen und überzogene Zuschläge. Vermittelt wird der Einsatz oft über eine zentrale Auftragsvermittlung, die einen erheblichen Teil der Rechnungssumme einbehält.
Betrugsmasche prüfenNicht lizenzierte Online-Casinos und Wettseiten: Einzahlen geht sofort, Auszahlen nie
Der Betrug mit nicht lizenzierten Online-Casinos ist eine Betrugsform, bei der Glücksspiel- und Wettseiten ohne deutsche Erlaubnis Spielende anlocken, Einzahlungen problemlos annehmen, Gewinnauszahlungen aber verzögern, an immer neue Bedingungen knüpfen oder ganz verweigern. Konten werden gesperrt, Guthaben verfällt, und die hochgeladenen Ausweis- und Zahlungsdaten können missbraucht werden.
Betrugsmasche prüfenAbzocke mit angeblicher Schuldnerberatung: Gebühren statt Entschuldung
Die Abzocke mit angeblicher Schuldnerberatung ist eine Betrugsform, bei der gewerbliche Anbieter überschuldeten Menschen schnelle Soforthilfe und eine einzige niedrige Monatsrate versprechen. Tatsächlich wird von dieser Rate vor allem das eigene Honorar bedient, die Schulden bei den Gläubigern bleiben bestehen — obwohl es anerkannte Schuldnerberatung kostenlos gibt.
Betrugsmasche prüfenDrittanbieter-Abo auf der Handyrechnung: Ein Fehltipp, und das Abo läuft
Das Drittanbieter-Abo ist eine Betrugsform, bei der über die Abrechnung per Mobilfunkrechnung (WAP-Billing) ein kostenpflichtiges Abonnement ausgelöst wird, ohne dass Betroffene es bewusst bestellt haben. Ein versehentlicher Fingertipp auf ein Werbebanner genügt, weil dahinter eine Kaufschaltfläche liegt. Die Beträge erscheinen später als Posten fremder Anbieter auf der Handyrechnung.
Betrugsmasche prüfenBezahlte Portale für die kostenlose Auskunft: Geld für ein Recht, das gratis ist
Die Abzocke mit der Datenkopie ist eine Betrugsform, bei der kommerzielle Portale gegen Gebühr anbieten, eine Auskunft bei einer Auskunftei zu beschaffen, obwohl jede Person diese nach Artikel 15 DSGVO kostenlos direkt anfordern kann. Über bezahlte Suchmaschinen-Anzeigen landen Verbraucher auf diesen Seiten, ohne zu merken, dass es sich nicht um die offizielle Stelle handelt.
Betrugsmasche prüfenRogueware: Das gefälschte Virenschutzprogramm auf dem eigenen Rechner
Rogueware ist eine Betrugsform, bei der ein tatsächlich installiertes Programm sich als Virenschutz oder PC-Optimierer ausgibt, einen vorgetäuschten Scan durchführt und erfundene Infektionen oder Systemfehler meldet. Zum Entfernen der angeblichen Funde wird der Kauf einer Vollversion oder Lizenz verlangt. Die Programme haben laut BSI häufig überhaupt keine Funktion und dienen dem Abgreifen von Kreditkartendaten.
Betrugsmasche prüfenPhishing nach echter Hotelbuchung: Gefälschte Zahlungsaufforderung der angeblichen Unterkunft
Phishing nach einer Hotelbuchung ist eine Betrugsform, bei der sich Täter kurz nach einer echten Buchung als die gebuchte Unterkunft ausgeben und unter Fristdruck eine erneute Zahlung oder die Eingabe von Kreditkartendaten zur angeblichen Verifizierung verlangen. Weil sie über echte Buchungsdaten verfügen, wirken die Nachrichten über den Chat des Buchungsportals, per E-Mail oder WhatsApp täuschend glaubwürdig.
Betrugsmasche prüfenUnseriöse Festgeldangebote: Gefälschte Zinsplattformen und geklonte Bankauftritte
Der Betrug mit unseriösen Festgeldangeboten ist eine Betrugsform, bei der gefälschte Vergleichs- und Zinsportale mit attraktiv, aber nicht utopisch klingenden Zinsen werben und dabei den Auftritt einer real existierenden, lizenzierten Bank kopieren. Die Antragsformulare wirken echt, überwiesen wird jedoch auf eine ausländische IBAN, die den Tätern gehört. Danach bricht der Kontakt ab.
Betrugsmasche prüfenUnberechtigte Konto-Abbuchungen: Fremde SEPA-Lastschriften mit erbeuteter IBAN
Der Betrug mit unberechtigten Konto-Abbuchungen ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle mit erbeuteten IBAN-Daten per SEPA-Lastschrift Geld vom Konto einziehen, ohne dass je ein Vertrag bestand. Sie treten dabei unter erfundenen Firmennamen auf und wählen oft kleine Beträge mit plausibel klingendem Verwendungszweck, die beim Blick auf den Kontoauszug leicht übersehen werden.
Betrugsmasche prüfenVideo-Ident-Missbrauch: Unwissentlich ein Konto oder einen Kredit auf den eigenen Namen legitimieren
Der Video-Ident-Missbrauch ist eine Betrugsform, bei der Betroffene unter einem Vorwand selbst ein Video-Ident-Verfahren durchlaufen und dabei vorgesagte Antworten geben. Dokumentiert sind ein angebliches Jobangebot sowie das Drängen von Mitarbeitenden betrügerischer Trading- oder Dating-Plattformen. Am Ende steht ein Bankkonto oder ein fünfstelliger Kredit auf den eigenen Namen, über den die Betroffenen nicht verfügen können.
Betrugsmasche prüfenReparaturkostenbetrug nach dem Autoverkauf: Der angebliche Freund des Käufers fordert Geld
Der Reparaturkostenbetrug nach dem Autoverkauf ist eine Betrugsform, bei der sich Tage nach einer reibungslos abgewickelten Übergabe eine fremde Person als Freund oder Bevollmächtigter der Käuferseite meldet. Das Fahrzeug habe einen verschwiegenen Mangel gehabt, der Käufer sei im Ausland, die Reparaturkosten seien auf ein Auslandskonto zu überweisen. Der echte Käufer weiß von nichts.
Betrugsmasche prüfenFake-Treuhandservice und Fake-Spedition: Der erfundene neutrale Dritte beim Online-Kauf
Der Fake-Treuhandservice ist eine Betrugsform, bei der Täter beim Online-Handel mit hochwertiger Ware eine angebliche Treuhandbank oder Spedition als neutrale Zwischenstelle vorschlagen. Für diese Firmen bestehen eigens erstellte Websites und Bestätigungsmails. Wer dorthin überweist oder im Vertrauen auf eine hinterlegte Zahlung seine Ware versendet, verliert Geld oder Ware — die Zwischenstelle gehört zu den Tätern.
Betrugsmasche prüfenTicket-Zweitmarkt: Wenn die Karte ein Vielfaches kostet — und am Einlass nicht gilt
Der überteuerte Ticket-Weiterverkauf ist eine Verkaufspraxis, bei der Eintrittskarten auf nicht autorisierten Zweitmarkt-Plattformen zu einem Vielfachen des Originalpreises angeboten werden. Für Kaufende ist oft nicht erkennbar, dass sie nicht beim Veranstalter kaufen. Gebühren erscheinen erst am Ende, die Lieferung kommt spät — und personalisierte Karten sind am Einlass wertlos.
Betrugsmasche prüfenFalsche Verbraucherzentrale: Anrufe, Mails und Websites im Namen der Verbraucherschützer
Die falsche Verbraucherzentrale ist eine Betrugsform, bei der Täter Namen, Logo und Gestaltung der Verbraucherzentralen für Anrufe, E-Mails und nachgebaute Websites nutzen. Sie versprechen Hilfe bei Verträgen, Gewinnen oder bereits erlittenen Schäden und greifen dabei persönliche Daten und Bankverbindungen ab oder verkaufen kostenpflichtige Leistungen, die es nicht gibt.
Betrugsmasche prüfenMalvertising: Die gefälschte Download-Seite hinter der Suchanzeige
Malvertising ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle bezahlte Suchanzeigen auf bekannte Softwarenamen buchen. Wer den Namen sucht und auf die oberste Anzeige klickt, landet auf einer täuschend echt nachgebauten Seite, die eine Störung oder ein dringend nötiges Update vortäuscht und den Download über eine Alternativseite anbietet. Installiert wird Schadsoftware.
Betrugsmasche prüfenPOSTIDENT-Missbrauch: Mit der eigenen Identifizierung einen fremden Kredit legitimieren
POSTIDENT-Missbrauch für Kreditabschluss ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle Betroffene dazu bringen, ein Identifizierungsverfahren zu durchlaufen oder einen Freischaltcode weiterzugeben — getarnt als harmlose Kontoprüfung, Sicherheitsmaßnahme oder Verkaufsfreischaltung. Tatsächlich legitimiert die Identifizierung damit einen Kreditvertrag auf den eigenen Namen, von dem die Betroffenen nichts wissen.
Betrugsmasche prüfenFake-Kanzleien mit Insolvenz-Schnäppchen: Restposten, die es nie gab
Das Insolvenz-Schnäppchen der Fake-Kanzlei ist eine Betrugsform, bei der unaufgefordert E-Mails eingehen, die stark vergünstigte Restposten aus einer angeblichen Insolvenzauflösung anbieten. Die Absender geben sich als Rechtsanwaltskanzlei oder Insolvenzverwaltung aus und betreiben dafür eigens gefälschte Kanzlei-Websites. Bezahlt wird per Vorkasse, geliefert wird nie.
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