Alle E-Mail-Betrugsmaschen
64 dokumentierte Maschen, bei denen Täter dich per E-Mail kontaktieren — mit Merkmalen, typischem Ablauf und Anleitung, was zu tun ist, falls du schon reagiert hast.
E-Mail ist der mit Abstand günstigste Massenkanal: Der Versand kostet praktisch nichts, lässt sich beliebig oft wiederholen, und Logos, Absendernamen sowie komplette Layouts bekannter Unternehmen lassen sich pixelgenau kopieren. Automatisierte Versandtools verschicken zehntausende Nachrichten gleichzeitig — selbst ein winziger Erfolgsanteil lohnt sich bei diesen Mengen für die Täter.
64
von 163 dokumentierten Maschen in unserer Datenbank laufen über E-Mail
39% aller erfassten Maschen
Masche-Finder · kostenlos, ohne Anmeldung
Hast du schon reagiert?
Wie weit bist du bei dieser E-Mail-Masche schon gekommen?
64 Treffer im Überblick
Phishing mit gefälschten Bußgeldbescheiden
Phishing mit gefälschten Bußgeldbescheiden ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle per E-Mail oder SMS angebliche Verkehrsverstöße mit Bußgeldforderung melden und über einen Link zu einer gefälschten Zahlungsseite locken. Eine kurze Zahlungsfrist von oft nur 24 Stunden soll Empfänger unter Druck setzen, bevor sie die Nachricht prüfen können.
Betrugsmasche prüfenVorschussbetrug: Der Lotteriegewinn, den es nie gab
Vorschussbetrug mit Gewinnversprechen ist eine Betrugsform, bei der Verbraucher per E-Mail oder Brief über einen angeblichen Lotteriegewinn in Millionenhöhe informiert werden, obwohl sie nie an einer Ziehung teilgenommen haben. Um den Gewinn angeblich ausgezahlt zu bekommen, sollen zunächst Gebühren, Steuern oder Zertifikate bezahlt werden — der Gewinn existiert nicht.
Betrugsmasche prüfenELSTER-Phishing: Die gefälschte Steuerrückerstattung
ELSTER-Phishing ist eine Betrugsform, bei der gefälschte E-Mails im Namen des Finanzamts oder des Bundeszentralamts für Steuern eine angebliche Steuerrückerstattung ankündigen und zur Eingabe persönlicher Daten oder Bankverbindungen auf einer nachgebauten Seite auffordern. Echte Steuerbehörden fordern Kontoverbindungen niemals per E-Mail an.
Betrugsmasche prüfenZoll-Gebühren-Phishing: Die kleine Forderung mit der großen Falle
Zoll-Gebühren-Phishing ist eine Betrugsform, bei der SMS oder E-Mails im Namen bekannter Paketdienste eine angeblich offene Zollgebühr für eine Auslandsbestellung fordern. Die geforderte Summe wirkt mit ein bis vier Euro harmlos gering, tatsächlich verbirgt sich dahinter aber häufig eine kostenpflichtige Abo-Falle statt einer echten Zollgebühr.
Betrugsmasche prüfenMietbetrug: Die Wohnung, die es nicht gibt
Mietbetrug mit gefälschten Wohnungsanzeigen ist eine Betrugsform, bei der Täter echte Fotos existierender Wohnungen für ein Fake-Inserat nutzen und vor einer Besichtigung eine Kaution oder Vorauszahlung verlangen. Nach der Überweisung ist der angebliche Vermieter nicht mehr erreichbar, eine zu vermietende Wohnung gibt es nicht.
Betrugsmasche prüfenAdressbuchschwindel: Die teure Falle im Kleingedruckten
Adressbuchschwindel ist eine Betrugsform, bei der Firmen und Selbstständige amtlich wirkende Schreiben oder E-Mails erhalten, die zur Bestätigung oder Korrektur eines Registereintrags auffordern. Wer das beigefügte Formular unterschreibt, schließt in Wahrheit einen kostenpflichtigen, oft mehrjährigen Vertrag für einen wertlosen Verzeichniseintrag ab.
Betrugsmasche prüfenAbofalle: Statt Gewinn ein Zeitschriften-Abo
Die Abofalle mit Gewinnversprechen ist eine Betrugsform, bei der ein angeblicher Gewinn per Telefonanruf oder auf Social-Media-Plattformen in Aussicht gestellt wird, tatsächlich aber im Hintergrund ein kostenpflichtiges Zeitschriften- oder Serviceabo abgeschlossen wird. Statt des Gewinns folgt eine laufende Rechnung.
Betrugsmasche prüfenRecovery-Scam: Der Zweitbetrug nach dem Krypto-Verlust
Recovery-Scam ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle bereits Betrogene erneut kontaktieren und vorgeben, gegen eine Vorabgebühr verlorenes Geld oder Kryptowährung aus einem früheren Anlagebetrug zurückzuholen. Oft stecken dieselben Täter oder Komplizen hinter beiden Betrügereien, die gezielt die Verzweiflung und Hoffnung der Opfer ausnutzen — statt einer Rückzahlung folgt ein weiterer Geldverlust.
Betrugsmasche prüfenKatastrophen-Spendenbetrug: Falsche Sammler nach Erdbeben und Flut
Katastrophen-Spendenbetrug ist eine Betrugsform, bei der Täter nach realen Ereignissen wie Erdbeben oder Überschwemmungen mit falschen Spendenaufrufen auf der Straße, per Telefon, E-Mail oder in sozialen Netzwerken um Geld für angebliche Hilfsorganisationen bitten. Das gesammelte Geld geht tatsächlich nicht an Betroffene, sondern verschwindet in den Taschen der Betrüger.
Betrugsmasche prüfenFalsche Inkasso-Forderung: Mahnung für nie bestellte Ware
Falsche Inkasso-Forderungen sind eine Betrugsform, bei der Verbraucher Mahn- oder Inkassoschreiben für eine Bestellung oder einen Vertrag erhalten, die sie nie abgeschlossen haben. Unter Androhung eines Schufa-Eintrags oder eines Gerichtsvollziehers sollen sie eine Forderung begleichen, obwohl kein wirksamer Vertrag zustande gekommen ist — oft, weil ihre Daten missbraucht wurden.
Betrugsmasche prüfenErpressungsmail mit geleaktem Passwort: Die angebliche gehackte Webcam
Die Erpressungsmail mit geleaktem Passwort ist eine Betrugsform, bei der wahllos massenhaft versendete E-Mails ein echtes, aber altes Passwort des Empfängers aus einem früheren Datenleck zitieren, um die frei erfundene Behauptung glaubwürdig zu machen, die Webcam sei gehackt und kompromittierendes Material aufgezeichnet worden. Ein tatsächlicher Hack oder echtes Videomaterial existiert nicht; gezahlt wird meist in Bitcoin.
Betrugsmasche prüfenFake-Verifizierungs-Badge: Phishing mit dem Versprechen des blauen Hakens
Fake-Verifizierungs-Badge-Betrug ist eine Betrugsform, bei der Nachrichten oder E-Mails im Namen von Instagram oder Facebook behaupten, das Konto erfülle alle Kriterien für den blauen Verifizierungshaken, und zu einem Klick auf einen Link auffordern. Wer dort Zugangsdaten eingibt oder für die vermeintliche Freischaltung zahlt, übergibt den Tätern die Kontrolle über sein Konto oder verliert Geld.
Betrugsmasche prüfenErbschaftsschwindel: Die Millionenerbschaft eines unbekannten Verwandten
Erbschaftsschwindel ist eine Betrugsform, bei der sich angebliche Anwaltskanzleien, Nachlassverwalter oder Bankmitarbeiter melden und behaupten, das Opfer sei Erbe eines meist im Ausland verstorbenen, unbekannten Verwandten mit beträchtlichem Vermögen. Vor der angeblichen Auszahlung verlangen sie wiederholt Vorauszahlungen für Bearbeitungsgebühren, Steuern oder Bestechungsgelder — die Erbschaft existiert in Wirklichkeit nicht.
Betrugsmasche prüfenPhishing im Namen von Netflix & Co.: „Zahlungsdaten aktualisieren“
Fake-Streaming-Support-Phishing ist eine Betrugsform, bei der E-Mails im Namen von Netflix, Disney+ oder Amazon Prime eine fehlgeschlagene Zahlung oder Kontosperrung behaupten und zur sofortigen „Aktualisierung der Zahlungsdaten“ über einen Link auffordern. Die verlinkte Seite ist täuschend echt nachgebaut und dient allein dazu, Kreditkartendaten und Zugangsdaten der Opfer abzugreifen.
Betrugsmasche prüfenKredit-Vorschussbetrug: „Kredit trotz Schufa“ gegen Vorabgebühr
Kredit-Vorschussbetrug ist eine Betrugsform, bei der angebliche Kreditvermittler auch bei negativer Schufa einen schnellen und unkomplizierten Kredit versprechen, dafür aber vorab eine Bearbeitungsgebühr, Kaution oder „Kontoeröffnung“ verlangen. Nach der Zahlung wird kein Kredit ausgezahlt, der Kontakt bricht ab oder es folgen Rechnungen und Mahnungen für angebliche Zusatzleistungen.
Betrugsmasche prüfenFalsches Käuferschutz-Center: Der Anruf nach dem echten Online-Kauf
Das falsche Käuferschutz-Center ist eine Betrugsform, bei der sich nach einem tatsächlich getätigten Online-Kauf ein angeblicher Support-Mitarbeiter oder ein vermeintliches Käuferschutz-Center per Anruf, Chat oder E-Mail meldet und unter dem Vorwand einer Rückerstattung oder Verifizierung Fernzugriff auf den Computer oder Zahlungsdaten verlangt. Der reale Kauf macht den Anruf besonders glaubwürdig.
Betrugsmasche prüfenDoppelte-Buchung-Betrug: Zahlung außerhalb der Ferienwohnungs-Plattform
Doppelte-Buchung-Betrug ist eine Betrugsform, bei der ein vermeintlicher Gastgeber bei einer privat inserierten Ferienwohnung dazu drängt, außerhalb der Buchungsplattform zu zahlen – angeblich wegen einer technischen Störung, einer bevorstehenden Doppelbuchung oder günstigerer Konditionen. Am Reiseziel stellt sich heraus, dass die Unterkunft nicht existiert, bereits vergeben ist oder dem angeblichen Gastgeber gar nicht gehört.
Betrugsmasche prüfenRomance Scam Sonderform: Der Soldat oder Katastrophenhelfer im Auslandseinsatz
Diese Romance-Scam-Sonderform ist eine Betrugsform, bei der sich der Täter auf Dating-Plattformen gezielt als im Auslandseinsatz befindlicher Soldat, Arzt oder Katastrophenhelfer ausgibt. Die vorgetäuschte Mission in einem Krisen- oder Einsatzgebiet erklärt scheinbar plausibel, warum Videoanrufe oder Treffen nicht möglich sind und warum plötzlich dringend Geld für Notlagen wie blockierte Konten oder Zollgebühren benötigt wird.
Betrugsmasche prüfenVorschussbetrug bei Kleinkrediten: Der Firmenkredit, der nie ausgezahlt wird
Vorschussbetrug bei Kleinkrediten ist eine Betrugsform, bei der ein angeblicher Kreditvermittler kleinen Firmen oder Selbstständigen einen Kredit oder eine Finanzierung ohne Bonitätsprüfung verspricht und dafür vor der Auszahlung eine Gebühr, Kaution oder Versicherung verlangt. Nach Zahlung dieser Vorabgebühr wird der Kredit nie ausgezahlt, der Vermittler ist anschließend nicht mehr erreichbar.
Betrugsmasche prüfenEnkeltrick per E-Mail: Die Schockmail vom gehackten Konto eines Verwandten
Der Enkeltrick per E-Mail (auch Schockmail genannt) ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle das gehackte oder missbrauchte E-Mail-Konto eines Verwandten oder Bekannten nutzen, um dessen Kontakten schriftlich eine Notlage vorzutäuschen, etwa einen Unfall oder verlorene Papiere im Ausland, und um eine dringende Geldüberweisung zu bitten.
Betrugsmasche prüfenFake-Umfrage mit Gewinnversprechen: Der Fragebogen, der nur Daten abgreift
Fake-Umfrage mit Gewinnversprechen ist eine Betrugsform, bei der sich Anrufer oder Absender als Markt- oder Meinungsforschungsinstitut ausgeben und im Rahmen einer angeblichen Kundenzufriedenheits- oder Verbraucherumfrage einen Gewinn in Aussicht stellen. Ziel ist es, unter diesem Vorwand persönliche Daten, Kontoverbindung oder Kreditkartendaten abzufragen, die anschließend missbraucht werden.
Betrugsmasche prüfenAnzahlungsbetrug beim privaten Hausverkauf: Gefälschte Zahlungen und Grundbuchdokumente
Anzahlungsbetrug beim Hausverkauf ist eine Betrugsform, bei der beim privaten Immobilienverkauf entweder ein vermeintlicher Käufer mit einer gefälschten oder später zurückgebuchten Anzahlung Vertrauen erschleicht, oder Kriminelle sich mit gefälschten Grundbuchauszügen und Notarunterlagen als Verkäufer oder Vermittler ausgeben, um Reservierungsgebühren und Anzahlungen von echten Interessenten zu kassieren.
Betrugsmasche prüfenFake-Abmahnung: Die erfundene Urheberrechtsverletzung per E-Mail
Fake-Abmahnung ist eine Betrugsform, bei der eine E-Mail im Namen einer echten oder frei erfundenen Anwaltskanzlei eine angebliche Urheberrechts-, Marken- oder Bildrechtsverletzung behauptet, etwa durch illegales Filesharing, und unter Zeitdruck eine schnelle Zahlung per Link fordert. Der Link führt zu einer Phishing-Seite statt zu einer echten Zahlungsabwicklung, echte Abmahnungen werden dagegen fast immer per Post zugestellt.
Betrugsmasche prüfenLohnabrechnung-Phishing: Die gefälschte HR-Mail zum 'neuen Gehaltsportal'
Lohnabrechnung-Phishing ist eine Betrugsform, bei der Beschäftigte eine gefälschte E-Mail erhalten, die scheinbar von der eigenen Personal- oder IT-Abteilung stammt und vor angeblichen Problemen mit der aktuellen Gehaltsabrechnung warnt. Über einen Link sollen Zugangs- oder Kontodaten in einem gefälschten 'neuen Lohnabrechnungsportal' aktualisiert werden, tatsächlich werden dort Zugangsdaten gestohlen.
Betrugsmasche prüfenFake-Zertifikat-Abzocke: Teure Weiterbildung mit wertlosem Abschluss
Fake-Zertifikat-Abzocke ist eine Betrugsform, bei der kostenpflichtige Online-Kurse oder Coachings über soziale Medien mit übertriebenen Erfolgsversprechen und aggressivem Verkaufsdruck beworben werden. Wer den oft teuren Vertrag unterschreibt, erhält vorproduzierte Inhalte statt der versprochenen individuellen Betreuung und ein Abschlusszertifikat, das mangels staatlicher Zulassung nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz keinen anerkannten Wert hat.
Betrugsmasche prüfenFake-Trading-Bot: Der angebliche KI-Handelsroboter mit Gewinngarantie
Fake-Trading-Bot-Betrug ist eine Betrugsform, bei der eine angeblich KI-gesteuerte automatisierte Handelssoftware oder ein Copy-Trading-System garantierte, risikofreie Gewinne beim Handel mit Kryptowerten oder anderen Finanzinstrumenten verspricht. Die Plattformen sind bei der BaFin nicht als Finanzdienstleister zugelassen, zeigen nur erfundene Gewinne im Nutzerkonto an und blockieren Auszahlungen mit immer neuen Vorwänden oder Gebührenforderungen.
Betrugsmasche prüfenPrivater Autoverkauf: Vorkasse für ein Auto, das nie ankommt
Autoverkauf-Vorkasse-Betrug ist eine Betrugsform, bei der Käufer eines privat inserierten Gebrauchtwagens vorab Geld für Kaufpreis, Transport oder eine angebliche Sicherheitszahlung überweisen, das Fahrzeug aber nie geliefert wird oder gar nicht existiert. Häufig wird ein besonders günstiges Fahrzeug angeboten, der Verkäufer gibt sich als im Ausland befindlich aus und verweist auf eine angebliche Spedition oder Treuhandabwicklung.
Betrugsmasche prüfenWelpenbetrug: Der Hund aus dem Internet, der nie ankommt
Welpenbetrug ist eine Betrugsform, bei der ein Welpe über eine Online-Anzeige zu einem auffällig günstigen Preis angeboten wird und der Käufer vorab eine Anzahlung oder die vollständigen Transportkosten überweisen soll. Der Welpe wird danach entweder gar nicht geliefert, existiert nicht oder ist in Wahrheit schwer krank aus illegaler Zucht, während der Verkäufer nach der Zahlung nicht mehr erreichbar ist.
Betrugsmasche prüfenBlack-Friday-Fake-Shops: Extreme Rabatte, die nie geliefert werden
Black-Friday-Fake-Shops sind eine Betrugsform, bei der eigens rund um Rabattaktionen wie Black Friday oder Cyber Monday neu errichtete Online-Shops mit extremen Nachlässen auf Markenware werben, um die gesteigerte Kauflaune und den Zeitdruck der Käufer auszunutzen. Nach Vorkasse wird die Ware nie geliefert, der Shop verschwindet meist kurz nach der Aktion spurlos.
Betrugsmasche prüfenGratisprobe für Nahrungsergänzungsmittel: Die teure Abofalle im Kleingedruckten
Die Gratisprobe-Abofalle bei Nahrungsergänzungsmitteln ist eine Betrugsform, bei der Online-Werbung ein angeblich kostenloses Testpaket für Abnehm-, Potenz- oder Vitaminpräparate verspricht, das laut Kleingedrucktem tatsächlich ein teures, automatisch verlängertes Abonnement ist. Manche Betroffene erhalten die Pakete sogar unbestellt zugeschickt, gefolgt von Rechnungen und Inkasso-Forderungen.
Betrugsmasche prüfenNFT-Betrug und Rug Pulls: Wenn digitale Sammlerstücke wertlos verschwinden
NFT- und Digital-Collectible-Betrug ist eine Betrugsform, bei der Anbieter digitale Sammelobjekte oder Tokens als wertvolle, im Kurs steigende Anlage verkaufen und nach dem Verkauf spurlos verschwinden (sogenannter Rug Pull) oder fremde, urheberrechtlich geschützte Werke als vermeintlich echte NFTs anbieten. Käufer verlieren dabei ihren Einsatz, da NFT-Eigentumsrechte laut Verbraucherzentrale oft kaum reguliert und praktisch nicht durchsetzbar sind.
Betrugsmasche prüfenFrachtbetrug: Phantom-Frachtführer übernehmen Ladungen und liefern sie nie ab
Frachtbetrug durch Phantom-Frachtführer ist eine Betrugsform, bei der sich Kriminelle mit gestohlenen Identitäten, gefälschten Dokumenten oder gekaperten Zugängen zu Frachtenbörsen als seriöse Speditionen ausgeben, echte Transportaufträge übernehmen und mit der gesamten Ladung spurlos verschwinden. Der eigentliche Empfänger erhält die Ware nie, während der wirkliche Frachtführer namentlich missbraucht wurde.
Betrugsmasche prüfenModel-Scouting-Betrug: Wenn der Traum vom Modeljob erst mal Geld kostet
Model-Scouting-Betrug ist eine Betrugsform, bei der angebliche Modelagenturen gezielt Jugendliche und junge Erwachsene per E-Mail, Post oder auf der Straße zu vermeintlich kostenlosen Castings einladen und sie dort unter psychologischem Druck zur Unterschrift eines kostenpflichtigen Vertrags für Fotoshootings, Sedcards oder ein Online-Portfolio bewegen, bevor je eine echte Vermittlung stattfindet.
Betrugsmasche prüfenPayment-Diversion-Fraud: Die gefälschte Bankverbindung in der Lieferantenrechnung
Payment-Diversion-Fraud ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle sich in die E-Mail-Kommunikation zwischen einem Unternehmen und einem echten Lieferanten oder Dienstleister einschalten und mitten im laufenden Schriftverkehr eine angeblich geänderte Bankverbindung mitteilen. Die Buchhaltung überweist daraufhin eine tatsächlich bestehende, offene Rechnung nicht an den echten Lieferanten, sondern auf ein Betrügerkonto.
Betrugsmasche prüfenFake-Rechnungen für Markenschutz und Domain-Registrierung
Fake-Rechnungen für Markenschutz und Domain-Registrierung sind eine Betrugsform, bei der Firmen kurz nach einer echten Markenanmeldung oder Domain-Registrierung amtlich wirkende Zahlungsaufforderungen erhalten. Die Schreiben ahmen Layout und Logo offizieller Stellen wie des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) oder wechselnder, seriös klingender Domain-Anbieter nach, stammen aber von privaten Firmen ohne jede rechtliche Verbindung zur echten Anmeldung.
Betrugsmasche prüfenFake-Bewerbungen mit Schadsoftware: Wenn der Lebenslauf zur Ransomware wird
Fake-Bewerbungen mit Schadsoftware sind eine Betrugsform, bei der Kriminelle Unternehmen scheinbar echte Bewerbungen per E-Mail schicken, deren Anhang oder verlinkter Datei-Download in Wahrheit Schadsoftware wie Ransomware enthält. Weil E-Mail-Anhänge unbekannter Absender bei Bewerbungen als normal gelten, öffnen Personalabteilungen die Dateien besonders häufig, was zur Verschlüsselung ganzer Firmennetzwerke führen kann.
Betrugsmasche prüfenOnline-Banking-Trojaner: Wenn Schadsoftware die Überweisung im Browser manipuliert
Der Online-Banking-Trojaner ist eine Betrugsform, bei der Schadsoftware auf dem Computer des Opfers unbemerkt den Datenverkehr beim Online-Banking abfängt und manipuliert. Beim sogenannten Rücküberweisungstrojaner erscheint nach dem Login eine angeblich irrtümlich erhaltene Gutschrift, die per TAN zurücküberwiesen werden soll — tatsächlich wird damit eine echte Überweisung auf ein fremdes Konto freigegeben, ohne dass am Bildschirm etwas auffällt.
Betrugsmasche prüfenKrypto-Airdrop-Scam: Kostenlose Token als Köder für Wallet-Zugangsdaten
Der Krypto-Airdrop-Scam ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle mit dem Versprechen kostenloser Token oder Coins locken, um Opfer zur Preisgabe ihrer Wallet-Zugangsdaten, privater Schlüssel oder der Seed-Phrase auf einer gefälschten Anmelde- oder „Claim“-Seite zu bewegen. Mit den erbeuteten Daten übernehmen die Täter die vollständige Kontrolle über die Wallet und transferieren sämtliche darin gespeicherten Kryptowerte auf eigene Adressen.
Betrugsmasche prüfenKrypto-Wallet-Drainer: Bösartige Smart-Contract-Freigabe bei der Verbindung mit einer Fake-DApp
Der Krypto-Wallet-Drainer ist eine Betrugsform, bei der eine gefälschte oder gekaperte dezentrale Anwendung (DApp) Opfer beim Verbinden ihrer Wallet dazu bringt, eine bösartige Transaktion zu signieren. Die Signatur erteilt einem betrügerischen Smart Contract eine weitreichende Freigabe über gespeicherte Token, mit der die Täter die Wallet anschließend automatisiert leerräumen — oft ohne dass die Seed-Phrase selbst preisgegeben wurde.
Betrugsmasche prüfenFinanzagent und Warenagent: Wenn das eigene Konto für Geldwäsche missbraucht wird
Der Finanzagent-Betrug ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle über angebliche Stellenangebote oder online aufgebaute Vertrauensverhältnisse das eigene Bankkonto für Geldwäsche missbrauchen. Auf dem Konto des Opfers geht Geld aus Phishing- oder Online-Betrugstaten ein, das abgehoben und unter Abzug einer „Provision“ weitergeleitet werden soll — wer mitmacht, macht sich selbst wegen Geldwäsche strafbar.
Betrugsmasche prüfenGefälschte Kfz-Steuer-Zahlungsaufforderungen im Namen des Zolls
Kfz-Steuer-Phishing ist eine Betrugsform, bei der gefälschte E-Mails oder SMS im Namen der Zollverwaltung oder des Bundesfinanzministeriums angebliche Kraftfahrzeugsteuer-Schulden oder -Rückerstattungen ankündigen. Empfänger sollen offene Beträge auf ein angegebenes Konto überweisen oder über einen Link Bankdaten für eine vermeintliche Erstattung eingeben – echte Kfz-Steuerbescheide verschickt der Zoll dagegen ausschließlich per Post oder über sein Online-Portal.
Betrugsmasche prüfenPhishing-E-Mails im Namen der Deutschen Rentenversicherung
DRV-Phishing-Mails sind eine Betrugsform, bei der gefälschte E-Mails Logo, Design und Sprachstil der Deutschen Rentenversicherung nachahmen und mit einem angeblichen Sicherheitsupdate der Digitalen Rentenübersicht, einer Beitragsrückerstattung oder wichtigen Dokumenten locken. Ein Link in der Mail führt zu einer gefälschten Seite, auf der persönliche Daten und Zahlungsinformationen abgefragt werden – anders als beim telefonischen Rentenpunkte-Vorschussbetrug wird dabei kein Geld direkt gefordert, sondern gezielt nach Zugangsdaten „gefischt“.
Betrugsmasche prüfenDeepfake-Promi-Werbung: Wenn bekannte Gesichter angeblich für Krypto-Plattformen werben
Deepfake-Promi-Werbung ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle mit KI-generierten Videos oder gefälschten Nachrichtenseiten den Eindruck erwecken, bekannte Personen aus Fernsehen, Politik oder Wirtschaft würden ein angeblich narrensicheres System zum automatischen Vermögensaufbau mit Kryptowährungen empfehlen. Wer den verlinkten Plattformen vertraut und Geld einzahlt, verliert es an die Betrüger, während die gezeigte Person von der Werbung nichts weiß.
Betrugsmasche prüfenKI-Phishing: Personalisierte Betrugsmails ohne verräterische Fehler
KI-Phishing ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle mit generativer KI in Sekunden persönlich zugeschnittene Phishing-E-Mails ohne Rechtschreibfehler erstellen. Die KI wertet öffentlich zugängliche Informationen aus sozialen Netzwerken aus, um Anrede, Tonfall und Bezug zu realen Ereignissen wie Konferenzen oder Geschäftskontakten täuschend echt wirken zu lassen und zum Klick auf einen schädlichen Link oder Anhang zu bewegen.
Betrugsmasche prüfenDeepfake-Sextortion: Erpressung mit KI-generierten Nacktbildern
Deepfake-Sextortion ist eine Betrugsform, bei der Täter mit KI-Tools aus ganz gewöhnlichen Fotos einer Person, etwa aus sozialen Netzwerken, gefälschte Nacktbilder oder pornografische Aufnahmen erzeugen. Anders als bei klassischer Sextortion muss dafür nie ein echtes intimes Foto existiert haben. Mit den gefälschten Bildern drohen die Täter, sie im Umfeld der Betroffenen zu verbreiten, um Geld zu erpressen.
Betrugsmasche prüfenRundfunkbeitrag-Phishing: Gefälschte Zahlungsaufforderungen im Namen des Beitragsservice
Rundfunkbeitrag-Phishing ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle E-Mails im Namen des Beitragsservice verschicken, die mit Logos von ARD, ZDF und Deutschlandradio versehen sind und unter Verweis auf einen angeblich geänderten Zahlungsplan oder eine offene Beitragsschuld zur Überweisung auf ein fremdes Konto auffordern. Der echte Beitragsservice verschickt jedoch keine Zahlungsaufforderungen per E-Mail.
Betrugsmasche prüfenFake-Inkasso-Anwaltskanzlei: Mahnschreiben nicht existierender Kanzleien mit frei erfundener Forderung
Fake-Inkasso-Anwaltskanzlei ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle im Namen einer frei erfundenen oder mit falschen Kontaktdaten missbrauchten echten Anwaltskanzlei Mahn- oder Forderungsschreiben per Post oder E-Mail verschicken. Behauptet werden völlig frei erfundene Ansprüche, etwa angebliche Vertragsstrafen oder DSGVO-Verstöße, verbunden mit der Drohung gerichtlicher Schritte, um Betroffene zu einer schnellen Zahlung zu bewegen.
Betrugsmasche prüfenFake-Shops fürs Deutschlandticket: Rabatt-Angebote, die nie ein gültiges Ticket liefern
Fake-Shops fürs Deutschlandticket sind eine Betrugsform, bei der Kriminelle täuschend echte Online-Shops und Rabatt-Websites betreiben, die das Deutschlandticket oder Semesterticket zu vergünstigten Preisen anbieten. Wer dort bestellt und per Vorkasse bezahlt, erhält nie ein gültiges Ticket – das Geld ist verloren, und die Betreiber der Fake-Shops sind danach nicht mehr erreichbar.
Betrugsmasche prüfenPhishing im Namen der Hochschule: Die gefälschte Zahlungsaufforderung für „offene Studiengebühren“
Phishing mit gefälschten Studiengebühren-Rechnungen ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle E-Mails im Namen einer Hochschule verschicken und unter Androhung rechtlicher Konsequenzen die sofortige Zahlung angeblich offener Studien- oder Semestergebühren auf ein fremdes Konto fordern. Die Nachrichten wirken durch Layout und Ansprache echt, stammen aber nicht von der Hochschule und sollen Studierende zu überstürzten Überweisungen verleiten.
Betrugsmasche prüfenSpendenbetrug mit Tierleid: Inszenierte Tierrettungen in sozialen Netzwerken
Spendenbetrug mit inszenierten Tierrettungen ist eine Betrugsform, bei der in sozialen Netzwerken emotionale Videos von angeblich geretteten Hunden oder Katzen verbreitet werden, um Spenden einzuwerben. Die Notlagen sind gestellt, die Tiere werden dafür teils absichtlich in Gefahr gebracht oder verletzt, und wohin das gespendete Geld fließt, bleibt völlig offen.
Betrugsmasche prüfenRückruf-Phishing: Die Nachricht ohne Link — dafür mit Rufnummer
Rückruf-Phishing ist eine Betrugsform, bei der eine E-Mail oder SMS eine angebliche Kontoeröffnung, Abbuchung oder Auszahlung meldet und statt eines Links nur eine Rufnummer für den Widerspruch nennt. Wer dort anruft, landet bei einem falschen Support, der Passwörter abfragt, Fernzugriff auf das Gerät verlangt oder zur Umleitung des Guthabens drängt.
Betrugsmasche prüfenPhishing nach echter Hotelbuchung: Gefälschte Zahlungsaufforderung der angeblichen Unterkunft
Phishing nach einer Hotelbuchung ist eine Betrugsform, bei der sich Täter kurz nach einer echten Buchung als die gebuchte Unterkunft ausgeben und unter Fristdruck eine erneute Zahlung oder die Eingabe von Kreditkartendaten zur angeblichen Verifizierung verlangen. Weil sie über echte Buchungsdaten verfügen, wirken die Nachrichten über den Chat des Buchungsportals, per E-Mail oder WhatsApp täuschend glaubwürdig.
Betrugsmasche prüfenUnberechtigte Konto-Abbuchungen: Fremde SEPA-Lastschriften mit erbeuteter IBAN
Der Betrug mit unberechtigten Konto-Abbuchungen ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle mit erbeuteten IBAN-Daten per SEPA-Lastschrift Geld vom Konto einziehen, ohne dass je ein Vertrag bestand. Sie treten dabei unter erfundenen Firmennamen auf und wählen oft kleine Beträge mit plausibel klingendem Verwendungszweck, die beim Blick auf den Kontoauszug leicht übersehen werden.
Betrugsmasche prüfenDreiecksbetrug: Das Geld geht an einen echten Verkäufer, die Ware an den Täter
Dreiecksbetrug ist eine Betrugsform, bei der ein Täter Ware anbietet, die ihm gar nicht gehört, und die Zahlung des Käufers auf einen dritten, ahnungslosen Verkäufer umleitet. Dessen Artikel lässt der Täter sich selbst aushändigen. In einer zweiten Spielart bestellt er mit den Daten des Käufers auf Rechnung in einem Onlineshop. Am Ende sind zwei Personen geschädigt.
Betrugsmasche prüfenVideo-Ident-Missbrauch: Unwissentlich ein Konto oder einen Kredit auf den eigenen Namen legitimieren
Der Video-Ident-Missbrauch ist eine Betrugsform, bei der Betroffene unter einem Vorwand selbst ein Video-Ident-Verfahren durchlaufen und dabei vorgesagte Antworten geben. Dokumentiert sind ein angebliches Jobangebot sowie das Drängen von Mitarbeitenden betrügerischer Trading- oder Dating-Plattformen. Am Ende steht ein Bankkonto oder ein fünfstelliger Kredit auf den eigenen Namen, über den die Betroffenen nicht verfügen können.
Betrugsmasche prüfenFake Customer Trick: Falsche Großkunden bestellen auf Rechnung und lassen ins Ausland liefern
Der Fake Customer Trick ist eine Betrugsform, bei der sich Täter per E-Mail als Einkäufer real existierender Unternehmen ausgeben, bei mittelständischen Lieferanten hochwertige Ware auf Rechnung bestellen und ihre Zahlungsfähigkeit mit gefälschten Bilanzen belegen. Die Lieferung geht über eine beauftragte Spedition an eine Adresse im Ausland. Dort verschwinden Ware und Auftraggeber, bezahlt wird nie.
Betrugsmasche prüfenReparaturkostenbetrug nach dem Autoverkauf: Der angebliche Freund des Käufers fordert Geld
Der Reparaturkostenbetrug nach dem Autoverkauf ist eine Betrugsform, bei der sich Tage nach einer reibungslos abgewickelten Übergabe eine fremde Person als Freund oder Bevollmächtigter der Käuferseite meldet. Das Fahrzeug habe einen verschwiegenen Mangel gehabt, der Käufer sei im Ausland, die Reparaturkosten seien auf ein Auslandskonto zu überweisen. Der echte Käufer weiß von nichts.
Betrugsmasche prüfenKarte im fremden Handy: Betrüger hinterlegen die Bankkarte in ihrem eigenen Apple Pay oder Google Pay
Der Betrug beim mobilen Bezahlen ist eine Betrugsform, bei der Täter zuerst per Phishing an Karten- und Zugangsdaten gelangen und anschließend am Telefon den Aktivierungscode oder die Push-TAN erfragen. Damit hinterlegen sie die fremde Karte in ihrem eigenen Apple Pay oder Google Pay und bezahlen kontaktlos an der Ladenkasse — ohne physische Karte und ohne deren PIN.
Betrugsmasche prüfenFalsche Finanzaufsicht: Behördenschreiben als Hebel für die nächste Zahlung
Die falsche Finanzaufsicht ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle im Namen der BaFin oder eines Bundesministeriums anrufen, mailen oder Schreiben mit gefälschtem Briefkopf verschicken. Angeblich sei verlorenes Anlagegeld zurückgeholt oder ein Konto gesperrt; vor der Auszahlung oder Freigabe müsse jedoch erst eine Steuer, Gebühr oder Kaution überwiesen werden. Gezahlt wird an die Täter, eine Auszahlung folgt nie.
Betrugsmasche prüfenFake-Treuhandservice und Fake-Spedition: Der erfundene neutrale Dritte beim Online-Kauf
Der Fake-Treuhandservice ist eine Betrugsform, bei der Täter beim Online-Handel mit hochwertiger Ware eine angebliche Treuhandbank oder Spedition als neutrale Zwischenstelle vorschlagen. Für diese Firmen bestehen eigens erstellte Websites und Bestätigungsmails. Wer dorthin überweist oder im Vertrauen auf eine hinterlegte Zahlung seine Ware versendet, verliert Geld oder Ware — die Zwischenstelle gehört zu den Tätern.
Betrugsmasche prüfenFalsche Verbraucherzentrale: Anrufe, Mails und Websites im Namen der Verbraucherschützer
Die falsche Verbraucherzentrale ist eine Betrugsform, bei der Täter Namen, Logo und Gestaltung der Verbraucherzentralen für Anrufe, E-Mails und nachgebaute Websites nutzen. Sie versprechen Hilfe bei Verträgen, Gewinnen oder bereits erlittenen Schäden und greifen dabei persönliche Daten und Bankverbindungen ab oder verkaufen kostenpflichtige Leistungen, die es nicht gibt.
Betrugsmasche prüfenBank-Phishing per E-Mail: Der angebliche Datenabgleich fürs Online-Banking
Bank-Phishing per E-Mail ist eine Betrugsform, bei der gefälschte Nachrichten im Namen der Hausbank oder Sparkasse einen angeblich vorgeschriebenen Datenabgleich verlangen und mit der Sperrung des Online-Banking-Zugangs drohen. Der Link führt auf eine nachgebaute Anmeldeseite, teils mit vorgeschalteter Auswahl von Filiale oder Bankleitzahl, auf der Zugangsdaten und TAN abgegriffen werden.
Betrugsmasche prüfenPOSTIDENT-Missbrauch: Mit der eigenen Identifizierung einen fremden Kredit legitimieren
POSTIDENT-Missbrauch für Kreditabschluss ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle Betroffene dazu bringen, ein Identifizierungsverfahren zu durchlaufen oder einen Freischaltcode weiterzugeben — getarnt als harmlose Kontoprüfung, Sicherheitsmaßnahme oder Verkaufsfreischaltung. Tatsächlich legitimiert die Identifizierung damit einen Kreditvertrag auf den eigenen Namen, von dem die Betroffenen nichts wissen.
Betrugsmasche prüfenFake-Kanzleien mit Insolvenz-Schnäppchen: Restposten, die es nie gab
Das Insolvenz-Schnäppchen der Fake-Kanzlei ist eine Betrugsform, bei der unaufgefordert E-Mails eingehen, die stark vergünstigte Restposten aus einer angeblichen Insolvenzauflösung anbieten. Die Absender geben sich als Rechtsanwaltskanzlei oder Insolvenzverwaltung aus und betreiben dafür eigens gefälschte Kanzlei-Websites. Bezahlt wird per Vorkasse, geliefert wird nie.
Betrugsmasche prüfen