Alle Brief/Post-Betrugsmaschen
17 dokumentierte Maschen, bei denen Täter dich per Brief/Post kontaktieren — mit Merkmalen, typischem Ablauf und Anleitung, was zu tun ist, falls du schon reagiert hast.
Ein Brief auf offiziellem Papier mit Behörden- oder Firmenlogo wirkt für viele glaubwürdiger als eine E-Mail, weil postalische Zustellung noch immer mit Seriosität assoziiert wird. Gleichzeitig lässt sich ein Brief schwerer in Echtzeit prüfen als eine E-Mail, und QR-Codes auf Papier sind ebenso leicht gefälscht wie Links.
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von 163 dokumentierten Maschen in unserer Datenbank laufen über Brief/Post
10% aller erfassten Maschen
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Hast du schon reagiert?
Wie weit bist du bei dieser Brief/Post-Masche schon gekommen?
17 Treffer im Überblick
Adressbuchschwindel: Die teure Falle im Kleingedruckten
Adressbuchschwindel ist eine Betrugsform, bei der Firmen und Selbstständige amtlich wirkende Schreiben oder E-Mails erhalten, die zur Bestätigung oder Korrektur eines Registereintrags auffordern. Wer das beigefügte Formular unterschreibt, schließt in Wahrheit einen kostenpflichtigen, oft mehrjährigen Vertrag für einen wertlosen Verzeichniseintrag ab.
Betrugsmasche prüfenRentenpunkte-Betrug: Falsche Rentenberatung gegen Gebühr
Rentenpunkte-Betrug ist eine Betrugsform, bei der sich Anrufer oder Absender von Schreiben fälschlich als Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung ausgeben und behaupten, gegen eine Gebühr fehlende Rentenpunkte sichern, eine Rentenpfändung abwenden oder eine höhere Rente garantieren zu können. Die echte Rentenversicherung fordert am Telefon nie zu Zahlungen oder Überweisungen auf.
Betrugsmasche prüfenKaffeefahrt: Wenn die Busfahrt zur Verkaufsfalle wird
Die Kaffeefahrt ist eine Verkaufsmasche, bei der ältere Menschen mit einer günstigen oder kostenlosen Busfahrt samt Verpflegung und Gewinnversprechen zu einer angeblichen Werbeveranstaltung gelockt werden. Vor Ort werden sie mit Hochdruckverkaufsmethoden zum Kauf überteuerter, oft unnötiger Waren wie Wolldecken, Kochtöpfe oder Nahrungsergänzungsmittel gedrängt.
Betrugsmasche prüfenFalsche Inkasso-Forderung: Mahnung für nie bestellte Ware
Falsche Inkasso-Forderungen sind eine Betrugsform, bei der Verbraucher Mahn- oder Inkassoschreiben für eine Bestellung oder einen Vertrag erhalten, die sie nie abgeschlossen haben. Unter Androhung eines Schufa-Eintrags oder eines Gerichtsvollziehers sollen sie eine Forderung begleichen, obwohl kein wirksamer Vertrag zustande gekommen ist — oft, weil ihre Daten missbraucht wurden.
Betrugsmasche prüfenErbschaftsschwindel: Die Millionenerbschaft eines unbekannten Verwandten
Erbschaftsschwindel ist eine Betrugsform, bei der sich angebliche Anwaltskanzleien, Nachlassverwalter oder Bankmitarbeiter melden und behaupten, das Opfer sei Erbe eines meist im Ausland verstorbenen, unbekannten Verwandten mit beträchtlichem Vermögen. Vor der angeblichen Auszahlung verlangen sie wiederholt Vorauszahlungen für Bearbeitungsgebühren, Steuern oder Bestechungsgelder — die Erbschaft existiert in Wirklichkeit nicht.
Betrugsmasche prüfenGratisprobe für Nahrungsergänzungsmittel: Die teure Abofalle im Kleingedruckten
Die Gratisprobe-Abofalle bei Nahrungsergänzungsmitteln ist eine Betrugsform, bei der Online-Werbung ein angeblich kostenloses Testpaket für Abnehm-, Potenz- oder Vitaminpräparate verspricht, das laut Kleingedrucktem tatsächlich ein teures, automatisch verlängertes Abonnement ist. Manche Betroffene erhalten die Pakete sogar unbestellt zugeschickt, gefolgt von Rechnungen und Inkasso-Forderungen.
Betrugsmasche prüfenSammlerstück-Betrug: Wertlose Fälschungen als lukrative Wertanlage verkauft
Sammlerstück-Betrug mit angeblichen Wertanlagen ist eine Betrugsform, bei der Verkäufer wertlose Nachdrucke, Faksimiles oder Fälschungen als seltene, wertsteigernde Sammlerstücke wie Bücher, Lexika oder Münzen anbieten. Häufig folgt später ein zweiter Betrug: Gegen eine hohe Gebühr wird ein angeblicher Käufer für die vermeintlich wertvolle Sammlung vermittelt, der jedoch nie existiert.
Betrugsmasche prüfenModel-Scouting-Betrug: Wenn der Traum vom Modeljob erst mal Geld kostet
Model-Scouting-Betrug ist eine Betrugsform, bei der angebliche Modelagenturen gezielt Jugendliche und junge Erwachsene per E-Mail, Post oder auf der Straße zu vermeintlich kostenlosen Castings einladen und sie dort unter psychologischem Druck zur Unterschrift eines kostenpflichtigen Vertrags für Fotoshootings, Sedcards oder ein Online-Portfolio bewegen, bevor je eine echte Vermittlung stattfindet.
Betrugsmasche prüfenFake-Rechnungen für Markenschutz und Domain-Registrierung
Fake-Rechnungen für Markenschutz und Domain-Registrierung sind eine Betrugsform, bei der Firmen kurz nach einer echten Markenanmeldung oder Domain-Registrierung amtlich wirkende Zahlungsaufforderungen erhalten. Die Schreiben ahmen Layout und Logo offizieller Stellen wie des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) oder wechselnder, seriös klingender Domain-Anbieter nach, stammen aber von privaten Firmen ohne jede rechtliche Verbindung zur echten Anmeldung.
Betrugsmasche prüfenFake-Inkasso-Anwaltskanzlei: Mahnschreiben nicht existierender Kanzleien mit frei erfundener Forderung
Fake-Inkasso-Anwaltskanzlei ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle im Namen einer frei erfundenen oder mit falschen Kontaktdaten missbrauchten echten Anwaltskanzlei Mahn- oder Forderungsschreiben per Post oder E-Mail verschicken. Behauptet werden völlig frei erfundene Ansprüche, etwa angebliche Vertragsstrafen oder DSGVO-Verstöße, verbunden mit der Drohung gerichtlicher Schritte, um Betroffene zu einer schnellen Zahlung zu bewegen.
Betrugsmasche prüfenGewinnspiel-Eintragsdienst: Der Vertrag, den niemand abgeschlossen hat
Gewinnspiel-Eintragsdienst-Abzocke ist eine Betrugsform, bei der Anrufer behaupten, es bestehe bereits ein kostenpflichtiger Vertrag über die automatische Eintragung in Gewinnspiele, und unter Zeitdruck Bestätigungen oder Kontodaten abfragen. Anschließend wird abgebucht oder gemahnt, obwohl solche Verträge allein am Telefon gar nicht wirksam zustande kommen können.
Betrugsmasche prüfenUntergeschobene Lotto-Tippgemeinschaft: Das Abo, das nie bestellt wurde
Die untergeschobene Lotto-Tippgemeinschaft ist eine Betrugsform, bei der Anrufer behaupten, man habe längst eine kostenpflichtige Tippgemeinschaft oder ein Lotto-Abo abgeschlossen und vergessen zu kündigen. Gegen eine Gebühr wird eine angebliche Sonderkündigung angeboten, oder es folgt ein Schreiben mit einer angekündigten monatlichen Lastschrift — obwohl nie ein Vertrag geschlossen wurde.
Betrugsmasche prüfenWarenkreditbetrug: Fremde bestellen auf Rechnung im Namen des Opfers
Der Warenkreditbetrug mit fremder Identität ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle mit gestohlenen Personendaten in Onlineshops auf Rechnung bestellen und die Lieferung an eine abweichende Adresse oder einen Paketshop umleiten. Die Ware existiert und wird dort abgeholt — Rechnung, Mahnung und Inkassoschreiben gehen an die Person, deren Daten missbraucht wurden.
Betrugsmasche prüfenMobilfunkvertrag auf fremden Namen: Willkommensschreiben für einen Anschluss, den man nie wollte
Der Mobilfunkvertrag auf fremden Namen ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle mit gestohlenen Personen- und Ausweisdaten einen Handyvertrag oder eine SIM-Karte im Namen einer anderen Person abschließen. Betroffene erfahren davon meist erst durch ein Willkommensschreiben oder laufende Zahlungsaufforderungen für einen Anschluss, den sie nie beauftragt haben.
Betrugsmasche prüfenFalsche Finanzaufsicht: Behördenschreiben als Hebel für die nächste Zahlung
Die falsche Finanzaufsicht ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle im Namen der BaFin oder eines Bundesministeriums anrufen, mailen oder Schreiben mit gefälschtem Briefkopf verschicken. Angeblich sei verlorenes Anlagegeld zurückgeholt oder ein Konto gesperrt; vor der Auszahlung oder Freigabe müsse jedoch erst eine Steuer, Gebühr oder Kaution überwiesen werden. Gezahlt wird an die Täter, eine Auszahlung folgt nie.
Betrugsmasche prüfenQuishing per Briefpost: Gefälschte Bankbriefe mit QR-Code
Quishing per Briefpost ist eine Betrugsform, bei der gefälschte Briefe auf Papier im Namen der Hausbank verschickt werden und einen QR-Code enthalten. Als Vorwand dient eine angeblich verpflichtende Aktualisierung der Kundendaten, etwa im Zusammenhang mit Änderungen im Zahlungsverkehr. Wer den Code scannt, landet auf einer nachgebauten Banking-Seite und gibt dort Zugangsdaten und TAN preis.
Betrugsmasche prüfenPOSTIDENT-Missbrauch: Mit der eigenen Identifizierung einen fremden Kredit legitimieren
POSTIDENT-Missbrauch für Kreditabschluss ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle Betroffene dazu bringen, ein Identifizierungsverfahren zu durchlaufen oder einen Freischaltcode weiterzugeben — getarnt als harmlose Kontoprüfung, Sicherheitsmaßnahme oder Verkaufsfreischaltung. Tatsächlich legitimiert die Identifizierung damit einen Kreditvertrag auf den eigenen Namen, von dem die Betroffenen nichts wissen.
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