Alle Online-Shop-Betrugsmaschen
34 dokumentierte Maschen, bei denen Täter dich per Online-Shop kontaktieren — mit Merkmalen, typischem Ablauf und Anleitung, was zu tun ist, falls du schon reagiert hast.
Beim Online-Einkauf ist der Kaufimpuls oft stärker als die Vorsicht — besonders bei stark reduzierten Preisen oder seltenen Artikeln. Fake-Shops kopieren echte Shop-Designs binnen Stunden, Bewertungen und Gütesiegel lassen sich fälschen, und Zahlung per Vorkasse macht eine Rückerstattung im Betrugsfall schwierig bis unmöglich.
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von 163 dokumentierten Maschen in unserer Datenbank laufen über Online-Shop
21% aller erfassten Maschen
Masche-Finder · kostenlos, ohne Anmeldung
Hast du schon reagiert?
Wie weit bist du bei dieser Online-Shop-Masche schon gekommen?
34 Treffer im Überblick
Fake-Online-Shops: Bezahlt, aber die Ware kommt nie
Ein Fake-Online-Shop ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle täuschend echt wirkende Webshops mit stark reduzierten Preisen betreiben, ausschließlich Vorkasse anbieten und nach Zahlungseingang weder Ware liefern noch erreichbar sind. Oft handelt es sich um kurzlebige, technisch kopierte Shops mit gefälschtem Impressum, die nach wenigen Wochen wieder verschwinden.
Betrugsmasche prüfenFake-Käuferschutz bei Kleinanzeigen: Der gefälschte Zahlungslink
Fake-Käuferschutz bei Kleinanzeigen-Plattformen ist eine Betrugsform, bei der sich Täter als Kaufinteressenten ausgeben, eine Zahlung über einen angeblichen Käuferschutz-Link außerhalb der Plattform vortäuschen und Verkäufer so zur Eingabe von Kreditkartendaten auf einer gefälschten Seite bewegen. Statt einer Gutschrift werden dabei die Kartendaten der Verkäufer abgegriffen und für Abbuchungen missbraucht.
Betrugsmasche prüfenTicketbetrug: Konzertkarten, die nie ankommen
Ticketbetrug mit gefälschten Konzertkarten ist eine Betrugsform, bei der Täter auf sozialen Netzwerken oder Kleinanzeigenportalen Tickets für ausverkaufte Veranstaltungen anbieten, die nie geliefert werden oder ungültig sind. Besonders bei stark nachgefragten Konzerten nutzen Kriminelle die Dringlichkeit der Suchenden aus.
Betrugsmasche prüfenFake-Drittanbieter auf Amazon & eBay: Kauf ohne Käuferschutz
Betrug durch Fake-Drittanbieter ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle auf seriösen Marktplätzen wie Amazon oder eBay unter fremdem oder gekapertem Verkäufer-Konto Markenartikel zu auffällig günstigen Preisen anbieten und Käufer per E-Mail dazu bringen, außerhalb der Plattform per Vorkasse auf ein ausländisches Konto zu zahlen. Die Ware kommt nie an, der Käuferschutz greift nicht.
Betrugsmasche prüfenPayPal 'Freunde & Familie': Zahlung ohne Käuferschutz
PayPal-Freunde-Familie-Betrug ist eine Betrugsform, bei der Verkäufer auf Kleinanzeigen-Portalen wie eBay Kleinanzeigen oder Vinted Käufer überreden, den Kaufpreis über die PayPal-Funktion 'Geld an Freunde und Familie senden' zu zahlen — oft mit der Begründung geringerer Gebühren. Diese Zahlungsart bietet keinen Käuferschutz, sodass bei Nichtlieferung das Geld unwiederbringlich verloren ist.
Betrugsmasche prüfenRetourenbetrug: Der Online-Shop, der die Rückerstattung verweigert
Retourenbetrug ist eine Betrugsform, bei der unseriöse Online-Shops nach einer ordnungsgemäßen Rücksendung die Rückerstattung verweigern — mit Behauptungen wie beschädigter, unvollständiger oder nie angekommener Ware. Ohne Tracking- und Fotobeweise stehen Käufer:innen dann ohne Ware und ohne ihr Geld da, weil sich der Vorwurf nicht widerlegen lässt.
Betrugsmasche prüfenGefälschter Zahlungsbeleg: Ware raus, bevor das Geld da ist
Der Betrug mit gefälschten Zahlungsbelegen ist eine Betrugsform, bei der Käufer:innen bei privaten Verkäufen einen manipulierten Screenshot einer angeblichen Überweisungs- oder PayPal-Bestätigung schicken. Verkäufer:innen verschicken daraufhin die Ware im guten Glauben, bevor sie den tatsächlichen Geldeingang auf dem eigenen Konto geprüft haben — das Geld kommt nie an.
Betrugsmasche prüfenAbofalle durch Influencer-Werbung: Der teure Produkttest
Die Abofalle durch Influencer-Werbung ist eine Betrugsform, bei der auf Social Media oder über gefälschte, teils mit Deepfakes prominenter Gesichter beworbene Anzeigen ein kostenloser Produkttest oder Gewinnspiel-Gutschein versprochen wird. Wer sich anmeldet, schließt tatsächlich ein teures, automatisch verlängertes Abonnement ab, das sich nur schwer wieder kündigen lässt.
Betrugsmasche prüfenGebrauchthandy-Kaufbetrug: „Wie neu“, aber gesperrt oder gestohlen
Gebrauchthandy-Kaufbetrug ist eine Betrugsform, bei der Verkäufer:innen auf Kleinanzeigen-Portalen ein Smartphone als „wie neu“ und voll funktionsfähig anbieten, obwohl es gesperrt, als gestohlen gemeldet oder technisch defekt ist — oder nach Vorkasse gar nicht erst verschickt wird. Käufer:innen zahlen für ein Gerät, das sie nie nutzen oder sogar an den rechtmäßigen Eigentümer herausgeben müssen.
Betrugsmasche prüfenStreaming-Konten-Schwarzmarkt: Der Netflix-Zugang für 1 Euro
Streaming-Konten-Schwarzmarkt ist eine Betrugsform, bei der Zugänge zu Netflix, Spotify oder anderen Streaming-Diensten zu Dumpingpreisen über Kleinanzeigen, Social Media oder einschlägige Marktplätze angeboten werden. Die Zugangsdaten stammen aus gehackten oder geleakten Konten fremder Nutzer:innen und werden meist innerhalb kurzer Zeit gesperrt, sobald der eigentliche Kontoinhaber oder der Anbieter die Übernahme bemerkt — Käufer:innen verlieren ihr Geld.
Betrugsmasche prüfenFalsches Käuferschutz-Center: Der Anruf nach dem echten Online-Kauf
Das falsche Käuferschutz-Center ist eine Betrugsform, bei der sich nach einem tatsächlich getätigten Online-Kauf ein angeblicher Support-Mitarbeiter oder ein vermeintliches Käuferschutz-Center per Anruf, Chat oder E-Mail meldet und unter dem Vorwand einer Rückerstattung oder Verifizierung Fernzugriff auf den Computer oder Zahlungsdaten verlangt. Der reale Kauf macht den Anruf besonders glaubwürdig.
Betrugsmasche prüfenIn-Game-Betrug bei Kindern: Fake-Angebote in Fortnite, Roblox & Minecraft
In-Game-Betrug bei Kindern und Jugendlichen ist eine Betrugsform, bei der Fremde in Online-Spielen wie Fortnite, Roblox oder Minecraft angebliche Gratis-Guthaben, seltene Skins oder 'kostenlose Items' versprechen und Kinder dazu bringen, Zugangsdaten auf gefälschten Webseiten einzugeben oder Geschenkkarten-Codes der Eltern preiszugeben, mit Kontoverlust oder finanziellem Schaden als Folge.
Betrugsmasche prüfenPrivater Autoverkauf: Vorkasse für ein Auto, das nie ankommt
Autoverkauf-Vorkasse-Betrug ist eine Betrugsform, bei der Käufer eines privat inserierten Gebrauchtwagens vorab Geld für Kaufpreis, Transport oder eine angebliche Sicherheitszahlung überweisen, das Fahrzeug aber nie geliefert wird oder gar nicht existiert. Häufig wird ein besonders günstiges Fahrzeug angeboten, der Verkäufer gibt sich als im Ausland befindlich aus und verweist auf eine angebliche Spedition oder Treuhandabwicklung.
Betrugsmasche prüfenWelpenbetrug: Der Hund aus dem Internet, der nie ankommt
Welpenbetrug ist eine Betrugsform, bei der ein Welpe über eine Online-Anzeige zu einem auffällig günstigen Preis angeboten wird und der Käufer vorab eine Anzahlung oder die vollständigen Transportkosten überweisen soll. Der Welpe wird danach entweder gar nicht geliefert, existiert nicht oder ist in Wahrheit schwer krank aus illegaler Zucht, während der Verkäufer nach der Zahlung nicht mehr erreichbar ist.
Betrugsmasche prüfenBlack-Friday-Fake-Shops: Extreme Rabatte, die nie geliefert werden
Black-Friday-Fake-Shops sind eine Betrugsform, bei der eigens rund um Rabattaktionen wie Black Friday oder Cyber Monday neu errichtete Online-Shops mit extremen Nachlässen auf Markenware werben, um die gesteigerte Kauflaune und den Zeitdruck der Käufer auszunutzen. Nach Vorkasse wird die Ware nie geliefert, der Shop verschwindet meist kurz nach der Aktion spurlos.
Betrugsmasche prüfenGratisprobe für Nahrungsergänzungsmittel: Die teure Abofalle im Kleingedruckten
Die Gratisprobe-Abofalle bei Nahrungsergänzungsmitteln ist eine Betrugsform, bei der Online-Werbung ein angeblich kostenloses Testpaket für Abnehm-, Potenz- oder Vitaminpräparate verspricht, das laut Kleingedrucktem tatsächlich ein teures, automatisch verlängertes Abonnement ist. Manche Betroffene erhalten die Pakete sogar unbestellt zugeschickt, gefolgt von Rechnungen und Inkasso-Forderungen.
Betrugsmasche prüfenIllegale Online-Apotheken: Gefälschte Medikamente statt echter Arznei
Illegale Online-Apotheken sind eine Betrugsform, bei der nicht zugelassene Internet-Shops verschreibungspflichtige oder in Deutschland nicht zugelassene Medikamente ohne echte Rezeptprüfung anbieten. Die bestellte Ware kommt entweder nie an, wird vom Zoll beschlagnahmt oder erweist sich als gefälschtes, teils gesundheitsgefährdendes Präparat mit falscher oder fehlender Wirkstoffdosierung.
Betrugsmasche prüfenFake-Promi-Werbung für Nahrungsergänzungsmittel: Gefälschte Ärzte- und Heilversprechen
Fake-Promi-Werbung für Nahrungsergänzungsmittel ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle Gesichter und Namen bekannter Persönlichkeiten sowie Ärzt:innen ohne deren Wissen für angebliche Wundermittel gegen Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Übergewicht missbrauchen. Über gefälschte Zeitschriftenartikel, Social-Media-Anzeigen oder gekaperte Webseiten echter Arztpraxen und Apotheken werden wirkungslose oder nicht zugelassene Präparate zu überhöhten Preisen verkauft.
Betrugsmasche prüfenFacebook Marketplace: Vorkasse-Betrug nach Verlagerung ins Messenger
Facebook-Marketplace-Betrug ist eine Betrugsform, bei der sich Kriminelle als Käufer oder Verkäufer auf dem Facebook Marketplace ausgeben, die Kommunikation gezielt in den Facebook-Messenger oder zu WhatsApp verlagern und dort mit gefälschten Ausweisdokumenten, angeblichen Kurierdiensten oder vorgetäuschten technischen Problemen eine oder mehrere Vorauszahlungen herauslocken. Die versprochene Ware oder Rückzahlung bleibt aus, das Geld ist verloren.
Betrugsmasche prüfenFake-Shops in TikTok- und Instagram-Shopping-Funktionen
Fake-Shops über Social-Media-Shopping-Funktionen sind eine Betrugsform, bei der Kriminelle über gezielt geschaltete Werbeanzeigen oder die integrierten Shop-Funktionen von TikTok und Instagram Produkte zu stark reduzierten Preisen bewerben. Wer dort bestellt, zahlt entweder für Ware, die nie ankommt, oder erhält minderwertige Fälschungen – während Angaben zu Verkäufer:in und Kontaktmöglichkeiten meist unklar oder gar nicht auffindbar sind.
Betrugsmasche prüfenGekaufte Fake-Bewertungen: Wenn Rezensionen nur Marketing sind
Gekaufte Fake-Bewertungen sind eine Betrugsform, bei der Anbieter:innen gezielt positive Rezensionen kaufen, gegen Gratisware eintauschen oder kritische Bewertungen unterdrücken lassen, um Kaufentscheidungen von Verbraucher:innen zu manipulieren. Besonders bei Nahrungsergänzungsmitteln und Gesundheitsprodukten verschleiern erfundene Erfolgsgeschichten und angebliche Studien reale Risiken oder Wirkungslosigkeit, sodass Käufer:innen auf Basis falscher Informationen bezahlen.
Betrugsmasche prüfenFake-Flugbuchungsportale: Gefälschte Airline-Websites kassieren Vorkasse für Flüge, die nie stattfinden
Fake-Flugbuchungsportale sind eine Betrugsform, bei der gefälschte Websites mit Namen, Logo und Design bekannter Fluggesellschaften oder unter erfundenen Airline-Namen auffällig günstige Flüge anbieten, die vollständige Zahlung im Voraus verlangen und den Flug anschließend nie ausstellen. Wenige Tage vor dem angeblichen Abflug erfahren Betroffene, dass der Flug nicht stattfindet – das Geld ist verloren.
Betrugsmasche prüfenFake-Skin-Trading: Wie Gaming-Accounts bei Steam & Co. per Phishing gestohlen werden
Fake-Skin-Trading ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle Spielerinnen und Spieler von Counter-Strike, Fortnite oder anderen Titeln mit dem Versprechen kostenloser Skins, hoher Inventarwerte oder eines angeblichen Team-Votings auf gefälschte Webseiten locken. Dort sollen sie sich mit ihren echten Zugangsdaten bei Steam oder der jeweiligen Plattform einloggen — die eingegebenen Daten werden abgegriffen und der Account samt Inventar übernommen.
Betrugsmasche prüfenFake-Shops fürs Deutschlandticket: Rabatt-Angebote, die nie ein gültiges Ticket liefern
Fake-Shops fürs Deutschlandticket sind eine Betrugsform, bei der Kriminelle täuschend echte Online-Shops und Rabatt-Websites betreiben, die das Deutschlandticket oder Semesterticket zu vergünstigten Preisen anbieten. Wer dort bestellt und per Vorkasse bezahlt, erhält nie ein gültiges Ticket – das Geld ist verloren, und die Betreiber der Fake-Shops sind danach nicht mehr erreichbar.
Betrugsmasche prüfenScheckbetrug beim Autoverkauf: Die Falle mit der überzahlten Differenz
Autoverkauf-Scheckbetrug ist eine Betrugsform, bei der sich vermeintliche Käufer beim privaten Fahrzeugverkauf sofort mit dem Preis einverstanden erklären und einen Scheck oder eine Zahlung über einen deutlich höheren Betrag als vereinbart übergeben. Verkäufer:innen sollen die vermeintlich zu viel gezahlte Differenz zurücküberweisen, bevor sich herausstellt, dass der Scheck gefälscht oder gestohlen ist und beim Einlösen platzt.
Betrugsmasche prüfenTachomanipulation: Wenn der Kilometerstand beim Gebrauchtwagen gefälscht ist
Tachomanipulation ist eine Betrugsform, bei der beim Verkauf von Gebrauchtwagen der angezeigte Kilometerstand mit technischen Manipulationsgeräten oder durch Zugriff auf die Steuergeräte künstlich verringert wird, um einen höheren Verkaufspreis zu erzielen. Käufer:innen zahlen so für ein Fahrzeug mit deutlich höherem tatsächlichem Verschleiß, ohne dass die Manipulation beim Kauf äußerlich erkennbar ist.
Betrugsmasche prüfenFalschgeld beim privaten Autoverkauf: Bargeld, das sich als Fälschung entpuppt
Falschgeld beim Autoverkauf ist eine Betrugsform, bei der Käufer:innen eines privat inserierten Fahrzeugs die Kaufsumme bei der persönlichen Übergabe bar in gefälschten Banknoten bezahlen. Verkäufer:innen übergeben Fahrzeug und Fahrzeugpapiere im Glauben an eine reguläre Zahlung und bemerken die Fälschung häufig erst beim Einzahlen des Geldes auf der Bank – Fahrzeug und Kaufpreis sind dann meist verloren.
Betrugsmasche prüfenWarenkreditbetrug: Fremde bestellen auf Rechnung im Namen des Opfers
Der Warenkreditbetrug mit fremder Identität ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle mit gestohlenen Personendaten in Onlineshops auf Rechnung bestellen und die Lieferung an eine abweichende Adresse oder einen Paketshop umleiten. Die Ware existiert und wird dort abgeholt — Rechnung, Mahnung und Inkassoschreiben gehen an die Person, deren Daten missbraucht wurden.
Betrugsmasche prüfenMobilfunkvertrag auf fremden Namen: Willkommensschreiben für einen Anschluss, den man nie wollte
Der Mobilfunkvertrag auf fremden Namen ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle mit gestohlenen Personen- und Ausweisdaten einen Handyvertrag oder eine SIM-Karte im Namen einer anderen Person abschließen. Betroffene erfahren davon meist erst durch ein Willkommensschreiben oder laufende Zahlungsaufforderungen für einen Anschluss, den sie nie beauftragt haben.
Betrugsmasche prüfenDreiecksbetrug: Das Geld geht an einen echten Verkäufer, die Ware an den Täter
Dreiecksbetrug ist eine Betrugsform, bei der ein Täter Ware anbietet, die ihm gar nicht gehört, und die Zahlung des Käufers auf einen dritten, ahnungslosen Verkäufer umleitet. Dessen Artikel lässt der Täter sich selbst aushändigen. In einer zweiten Spielart bestellt er mit den Daten des Käufers auf Rechnung in einem Onlineshop. Am Ende sind zwei Personen geschädigt.
Betrugsmasche prüfenFake-Treuhandservice und Fake-Spedition: Der erfundene neutrale Dritte beim Online-Kauf
Der Fake-Treuhandservice ist eine Betrugsform, bei der Täter beim Online-Handel mit hochwertiger Ware eine angebliche Treuhandbank oder Spedition als neutrale Zwischenstelle vorschlagen. Für diese Firmen bestehen eigens erstellte Websites und Bestätigungsmails. Wer dorthin überweist oder im Vertrauen auf eine hinterlegte Zahlung seine Ware versendet, verliert Geld oder Ware — die Zwischenstelle gehört zu den Tätern.
Betrugsmasche prüfenGefälschte Fahrzeugpapiere und verschwiegene Fahrzeughistorie beim Gebrauchtwagenkauf
Gefälschte Fahrzeugpapiere sind eine Betrugsform beim Gebrauchtwagenkauf, bei der Zulassungsbescheinigungen gefälscht, die Fahrzeug-Identifizierungsnummer manipuliert oder Unfallschäden, Importherkunft und Vorbesitzerzahl verschwiegen werden. Käuferinnen und Käufer erwerben so ein gestohlenes oder unsachgemäß repariertes Auto — der Schaden zeigt sich erst beim Ummelden, in der Werkstatt oder im Ernstfall.
Betrugsmasche prüfenTicket-Zweitmarkt: Wenn die Karte ein Vielfaches kostet — und am Einlass nicht gilt
Der überteuerte Ticket-Weiterverkauf ist eine Verkaufspraxis, bei der Eintrittskarten auf nicht autorisierten Zweitmarkt-Plattformen zu einem Vielfachen des Originalpreises angeboten werden. Für Kaufende ist oft nicht erkennbar, dass sie nicht beim Veranstalter kaufen. Gebühren erscheinen erst am Ende, die Lieferung kommt spät — und personalisierte Karten sind am Einlass wertlos.
Betrugsmasche prüfenPOSTIDENT-Missbrauch: Mit der eigenen Identifizierung einen fremden Kredit legitimieren
POSTIDENT-Missbrauch für Kreditabschluss ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle Betroffene dazu bringen, ein Identifizierungsverfahren zu durchlaufen oder einen Freischaltcode weiterzugeben — getarnt als harmlose Kontoprüfung, Sicherheitsmaßnahme oder Verkaufsfreischaltung. Tatsächlich legitimiert die Identifizierung damit einen Kreditvertrag auf den eigenen Namen, von dem die Betroffenen nichts wissen.
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