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Ist das Betrug?
Fake-Shop shop

Fake-Online-Shops: Bezahlt, aber die Ware kommt nie

Ein Fake-Online-Shop ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle täuschend echt wirkende Webshops mit stark reduzierten Preisen betreiben, ausschließlich Vorkasse anbieten und nach Zahlungseingang weder Ware liefern noch erreichbar sind. Oft handelt es sich um kurzlebige, technisch kopierte Shops mit gefälschtem Impressum, die nach wenigen Wochen wieder verschwinden.

Schon reagiert? Direkt zur Soforthilfe „Ich habe Geld überwiesen"

Woran erkennst du sie?

  • Auffällig günstige Preise, oft deutlich unter dem Marktniveau, für Markenware wie Elektronik, Möbel oder Kleidung
  • Als Zahlungsart wird ausschließlich Vorkasse per Überweisung angeboten, gängige Optionen wie Rechnung, PayPal-Käuferschutz oder Kreditkarte fehlen oder verschwinden erst im letzten Bestellschritt
  • Impressum ist unvollständig, kopiert oder nennt eine Adresse im Ausland, die nicht zum vorgeblichen Shopstandort passt
  • AGB und Produktbeschreibungen enthalten holprige, maschinell wirkende Übersetzungen
  • Die Domain ist oft erst wenige Wochen alt und enthält leichte Abwandlungen bekannter Markennamen
  • Gütesiegel auf der Seite sind nicht anklickbar oder verlinken nicht auf eine echte Prüfstelle

Typischer Ablauf

  1. Bewerbung des Shops über Social-Media-Anzeigen, Suchmaschinenwerbung oder gefälschte Preisvergleichsseiten
  2. Kunde bestellt und bezahlt per Vorkasse, da keine andere Zahlungsart verfügbar ist
  3. Nach der Zahlung bleibt der Versand aus, Rückfragen per E-Mail werden nicht oder nur mit Vertröstungen beantwortet
  4. Nach einigen Wochen ist der Shop offline oder unter neuem Namen mit demselben Muster wieder aktiv
  5. Das überwiesene Geld ist in der Regel nicht mehr zurückzuholen, da es meist ins Ausland transferiert wurde

Typische Formulierungen der Täter

Sinngemäß wiedergegeben, keine wörtlichen Originalzitate.

  • Werbeanzeige mit einem bekannten Markenprodukt zu einem Bruchteil des üblichen Preises und einem Hinweis auf ein angeblich zeitlich begrenztes Lagerabverkauf-Angebot
  • Bestellbestätigung per E-Mail mit Zahlungsaufforderung per Vorkasse und einer Kontoverbindung im Ausland
  • Ausweichende Antwort auf eine Lieferstatus-Nachfrage, etwa ein Verweis auf 'Verzögerungen im Zolllager'

Was tun, wenn du schon reagiert hast?

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Quellen

Redaktionell geprüft, Stand 8.8.2026. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung — bei Rechtsfragen hilft die Soforthilfe-Strecke mit Verweis auf Anwalt und Verbraucherzentrale.