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Ist das Betrug?
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Zoll-Gebühren-Phishing: Die kleine Forderung mit der großen Falle

Zoll-Gebühren-Phishing ist eine Betrugsform, bei der SMS oder E-Mails im Namen bekannter Paketdienste eine angeblich offene Zollgebühr für eine Auslandsbestellung fordern. Die geforderte Summe wirkt mit ein bis vier Euro harmlos gering, tatsächlich verbirgt sich dahinter aber häufig eine kostenpflichtige Abo-Falle statt einer echten Zollgebühr.

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Woran erkennst du sie?

  • Nachricht gibt sich als DHL, Deutsche Post, Hermes, UPS, FedEx, DPD oder GLS aus
  • Geforderte Gebühr liegt meist nur zwischen 1,50 € und 3,99 €, was die Nachricht harmlos wirken lässt
  • Behauptet wird eine noch offene Zollgebühr für ein wartendes Paket
  • Klick auf den Link führt zu einer Seite, die persönliche Daten und Kreditkartendaten abfragt
  • Tatsächlich handelt es sich häufig um eine Abo-Falle, kein echtes Zollverfahren

Typischer Ablauf

  1. Massenversand von SMS oder E-Mails mit angeblicher Zollgebührenforderung
  2. Klick auf den Link führt zu einer Registrierungsseite
  3. Eingabe persönlicher Daten und Kreditkartendaten
  4. Im Hintergrund wird ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen, zusätzlich können Kartendaten missbraucht werden

Typische Formulierungen der Täter

Sinngemäß wiedergegeben, keine wörtlichen Originalzitate.

  • „Ihr Paket kann aufgrund einer offenen Zollgebühr nicht zugestellt werden, bitte begleichen Sie diese hier“
  • Nachricht im Namen eines bekannten Paketdienstes mit Link zu einer angeblichen Zollzahlungsseite

Was tun, wenn du schon reagiert hast?

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Quellen

Redaktionell geprüft, Stand 8.8.2026. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung — bei Rechtsfragen hilft die Soforthilfe-Strecke mit Verweis auf Anwalt und Verbraucherzentrale.