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Ist das Betrug?
Falscher Polizist anruf

Falscher Polizist: „Vermögen in Sicherheit bringen“ vor angeblicher Einbrecherbande

Falscher Polizist mit Vermögensschutz-Legende ist eine Betrugsform, bei der Anrufer sich als Polizeibeamte ausgeben und behaupten, eine Einbrecherbande habe es gezielt auf die Adresse der Angerufenen abgesehen oder deren Geld sei durch laufende Ermittlungen nicht mehr sicher. Anders als beim klassischen Schockanruf mit dem Unfall eines Angehörigen wird hier verlangt, Bargeld und Wertsachen zur „Sicherung“ oder „Spurenuntersuchung“ an einen Boten zu übergeben oder auf ein angebliches Sicherheitskonto zu überweisen.

Schon reagiert? Direkt zur Soforthilfe „Ich habe Bargeld oder Wertsachen übergeben"

Woran erkennst du sie?

  • Anrufer gibt sich als Polizeibeamter aus, oft mit gefälschter Dienstnummer und durch Call-ID-Spoofing mit der echten 110 im Display
  • Vorwand ist keine Notlage eines Angehörigen, sondern eine angebliche Einbrecherbande, die Adressen „wohlhabender“ Haushalte ausspähe
  • Behauptung, Bargeld und Wertsachen zuhause oder auf der Bank seien „nicht mehr sicher“ und müssten in polizeiliche Obhut gegeben werden
  • Teilweise wird verlangt, Geldscheine oder Schmuck zur „Spurensicherung“ oder als „Köder“ für eine verdeckte Ermittlung auszuhändigen, mit dem Versprechen sofortiger Rückgabe
  • Alternative Variante fordert eine Überweisung auf ein angebliches Sicherheitskonto der Polizei
  • Massiver Zeitdruck und die Anweisung, mit niemandem außer dem Anrufer zu sprechen

Typischer Ablauf

  1. Anruf einer angeblichen Polizeidienststelle, oft mit im Display angezeigter echter Notrufnummer durch Call-ID-Spoofing
  2. Schilderung, in der Nachbarschaft sei eine Einbrecherbande aktiv oder es laufe eine verdeckte Ermittlung gegen unehrliche Bankmitarbeitende
  3. Behauptung, das Vermögen der oder des Angerufenen sei dadurch gefährdet und müsse „in Sicherheit gebracht“ oder auf Spuren untersucht werden
  4. Anweisung, Bargeld und Wertsachen abzuheben beziehungsweise bereitzulegen und einem Boten der „Polizei“ zu übergeben, oder Geld auf ein angebliches Sicherheitskonto zu überweisen
  5. Nach der Übergabe oder Überweisung bricht der Kontakt ab, das Geld beziehungsweise die Wertsachen sind verloren
  6. Die tatsächliche Polizei hat mit dem Anruf nichts zu tun und würde nie Bargeld oder Wertsachen entgegennehmen

Typische Formulierungen der Täter

Sinngemäß wiedergegeben, keine wörtlichen Originalzitate.

  • „Wir ermitteln gegen eine Bande, die gezielt Adressen wie Ihre ausspäht. Ihr Geld ist zuhause nicht mehr sicher, wir müssen es kurzfristig in polizeiliche Verwahrung nehmen.“
  • „Zur Überführung der Täter benötigen wir Ihre Geldscheine zur Markierung, Sie bekommen alles nach dem Einsatz zurück.“
  • „Legen Sie bitte nicht auf und sprechen Sie mit niemandem über diesen Anruf, sonst gefährden Sie die laufende Ermittlung.“

Was tun, wenn du schon reagiert hast?

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Quellen

Redaktionell geprüft, Stand 8.8.2026. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung — bei Rechtsfragen hilft die Soforthilfe-Strecke mit Verweis auf Anwalt und Verbraucherzentrale.