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Ist das Betrug?

Verbraucherzentrale Hessen warnt: Fake-Kanzleien locken mit angeblichen Insolvenz-Schnäppchen

Die Verbraucherzentrale Hessen warnt vor unaufgefordert versendeten E-Mails, die stark vergünstigte Restposten aus einer angeblichen Insolvenzauflösung anbieten — in einem geschilderten Fall Verbrauchsmaterialien, Werkzeuge und Solar-Materialien samt detaillierter Bestandsliste. Die Absender treten als seriöse Anwaltskanzlei auf; laut Verbraucherzentrale setzen die Täter gezielt auf Social Engineering und missbrauchen die Identität real existierender Kanzleien und Anwälte samt deren offiziellen Daten — von Adressen und Fotos bis hin zu Handelsregisternummern. Verlangt wird Vorkasse, eine persönliche Abholung wird mit Verweis auf den Schutz der Insolvenzmasse ausgeschlossen; die Ware wird nicht geliefert, das Geld ist weg. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, Kanzleien im Bundesweiten Amtlichen Anwaltsverzeichnis zu prüfen und nur über die dort hinterlegten offiziellen Daten Kontakt aufzunehmen, einen angeblichen Insolvenzverkauf im offiziellen Insolvenzportal zu verifizieren und Vorkasse abzulehnen. Wer bereits gezahlt hat, soll den Fall der eigenen Bank melden und Strafanzeige bei der Polizei stellen.

Quelle: Verbraucherzentrale Hessen — Fake-Kanzleien locken mit angeblichen Insolvenz-Schnäppchen Zugehörige Masche: Fake-Kanzleien mit Insolvenz-Schnäppchen: Restposten, die es nie gab