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Ist das Betrug?

Verbraucherzentrale warnt vor Missbrauch des Video-Ident-Verfahrens

Die Verbraucherzentrale warnt davor, dass Mitarbeitende betrügerischer Trading-Plattformen Verbraucherinnen und Verbraucher zur Teilnahme an einem Video-Ident-Verfahren drängen und ihnen dafür Antworten vorgeben. Als Begründung wird etwa genannt, es müsse ein zusätzliches Konto für die Steuer verifiziert, ein Gewinn von der Trading-Plattform abgerufen oder angeblich versichertes Handelskapital erhalten werden. Tatsächlich führt der erfolgreiche Abschluss des Verfahrens zur Gewährung eines Kredits oder zur Einrichtung eines Kontos, über das die Betroffenen nicht verfügen können; in den meisten bekannten Fällen sorgten die Täter dafür, dass das Geld schnell auf ein angebliches Konto der Trading-Plattform weitergeleitet wurde. Zurück bleibt ein fünfstelliger Kredit, den die Betroffenen zurückzahlen müssen. Die Verbraucherzentrale stellt klar: „Es gibt kein Szenario, bei dem Sie dabei von Dritten instruierte Antworten geben sollen.“ Sie rät, auf das Produkt zu achten, für das das Verfahren durchgeführt wird, keine von Dritten vorgegebenen Antworten zu übernehmen und sich zu vergewissern, dass man ein Konto selbst auf vertrauten Wegen und mit den eigenen Daten beantragt hat.

Quelle: Verbraucherzentrale — Video-Ident-Verfahren: Warnung vor Missbrauch Zugehörige Masche: Video-Ident-Missbrauch: Unwissentlich ein Konto oder einen Kredit auf den eigenen Namen legitimieren