Verbraucherzentrale NRW warnt vor Phishing im Namen von Ministerien und Behörden
Die Verbraucherzentrale NRW dokumentiert im Phishing-Radar Phishing-Mails und falsche SMS, die im Namen von Ministerien, Behörden und anderen bekannten Einrichtungen verschickt werden. Ein dort unter dem Stand 3. Juli 2026 dokumentiertes Beispiel ist eine Mail mit dem Betreff „Wichtiger Hinweis: Sommer-Klimabeihilfe (Juni/Juli 2026) – Frist beachten“: Angeblich könne man aufgrund eines Regierungsbeschlusses eine „Klimasonderzahlung“ erhalten, für deren angeblich steuerfreie Auszahlung ein Abgleich der Meldedaten und der steuerlichen Identifikationsnummer erforderlich sei. Einen solchen Beschluss gibt es laut Verbraucherzentrale nicht. Weitere dokumentierte Vorwände sind angebliche Steuererstattungen, geänderte Zahlungspläne beim Rundfunkbeitrag sowie erfundene Bußgeldbescheide. Die Absenderadressen der Klimabeihilfe-Mails sind laut Verbraucherzentrale unterschiedlich, haben aber nichts mit der echten Domain des Bundesfinanzministeriums zu tun. Allgemein rät die Verbraucherzentrale, bei unerwartet erhaltenen E-Mails auf die Absende-Adresse zu achten, nicht unbedacht auf Links zu klicken, nicht auf die Nachrichten zu antworten und im Zweifel bei der tatsächlichen Behörde, Einrichtung oder Firma nachzufragen; den Kriminellen gehe es nicht nur darum, Geld zu erbeuten, sondern auch darum, Identitäten zu stehlen. Verdächtige Mails können an phishing@verbraucherzentrale.nrw weitergeleitet werden.
Quelle: Verbraucherzentrale NRW — Betrug: Phishing-Mails und falsche SMS von Ministerien und Behörden Zugehörige Masche: Phishing-SMS im Namen der Bundesagentur für Arbeit: Fake-Zuschuss von 900 Euro