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Ist das Betrug?

Polizei im Kreis Mettmann warnt vor dem „Kettentrick“: Goldketten verschwinden auf offener Straße

Die Polizei im Kreis Mettmann warnt vor dem sogenannten „Kettentrick“ und hat dazu eine Häufung von Fällen registriert: Allein seit einem Wochenende Anfang Mai 2026 wurden ihr drei solcher Fälle gemeldet — in Heiligenhaus und in Ratingen. Bei der Masche suchen die Täter gezielt ältere Menschen, die sichtbar wertvollen Schmuck tragen. Die Kontaktaufnahme erfolgt im öffentlichen Raum unter einem Vorwand, häufig mit der Bitte um eine Auskunft wie eine Wegbeschreibung zum nächstgelegenen Krankenhaus, teils auch aus einem langsam fahrenden Auto heraus. Anschließend wird überschwängliche Dankbarkeit vorgetäuscht und ein Geschenk aus billigem Modeschmuck angeboten — eine Kette, ein Armband oder ein Ring. Unter dem Vorwand, beim Anlegen zu helfen, kommen die Täter dem Opfer körperlich nah, umarmen es oder umfassen dessen Hände; dabei öffnen sie den Verschluss des echten Schmuckstücks und entwenden es unbemerkt. Oft fällt der Diebstahl erst auf, wenn die Täter längst weg sind. Die Polizei rät, skeptisch zu bleiben, wenn Fremde auf der Straße körperlich nah kommen, notfalls energisch für den persönlichen Raum einzustehen, bei Bedrängnis gezielt andere Passanten anzusprechen oder um Hilfe zu rufen und nach einem (versuchten) Diebstahl sofort den Notruf 110 zu wählen.

Quelle: Kreispolizeibehörde Mettmann — Warnung „Zuletzt vermehrt Fälle: Polizei warnt vor dem ‚Kettentrick‘“ vom 06.05.2026 Zugehörige Masche: Kettentrick: Schmuckdiebstahl auf offener Straße